Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Gedenksteinenthüllung an der Heeresunteroffiziersakademie

Enns, 28. Februar 2013  - Am 2. März 1943 sprach Franz Jägerstätter in der damaligen Alpenjägerkaserne (heute Towarek-Schulkaserne) in Enns die Verweigerung aus, den Wehrdienst bei der Wehrmacht abzuleisten. Diese Wehrdienstverweigerung bezahlte Franz Jägerstätter mit seinem Leben. Er wurde am 9. August 1943 in Brandenburg enthauptet.

70. Jahrestag

Anlässlich des 70. Jahrestages der Gewissensentscheidung Jägerstätters wurde vom Bundesheer gemeinsam mit "Pax Christi", Teilorganisation der internationalen katholischen Friedensbewegung, und der Diözese Linz bei einem Gottesdienst an der Heeresunteroffiziersakademie ein Gedenkstein enthüllt. Der Gottesdienst, an dem auch Landeshauptmann Josef Pühringer, Akademiekommandant Brigadier Nikolaus Egger sowie die Töchter von Franz Jägerstätter teilnahmen, wurde von Militärbischof Christian Werner geleitet, der den Gedenkstein auch segnete.

Vorbild

Landeshauptmann Pühringer würdigte Franz Jägerstätter als "einen der ganz großen Oberösterreicher". Brigadier Nikolaus Egger zollte Jägerstätter ebenfalls hohen Respekt: "Wenn der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns steht, kann Franz Jägerstätter als Vorbild für heutige Soldaten sein. Denn er hat sich einem menschenfeindlichen System nicht ergeben, das mit aller Grausamkeit und allen Formen der Einschüchterung versucht hat, den Geist der Menschlichkeit auszulöschen."

Der Gedenkstein

Der Gedenkstein ist rund, zeigt in der Mitte das Christliche Kreuz, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten: der Löwe für Markus, der Stier für Lukas, der Adler für Johannes und der Engel für Mathäus. Diese vier Wesen zerstören das im Hintergrund auftauchende Hakenkreuz. Der Schriftzug Franz Jägerstätter und die beiden Jahreszahlen 1907 und 1943 sind in der Schreibschrift gehalten, die an die damalige Zeit erinnert.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Oberösterreich

Die Töchter Franz Jägerstätters enthüllen den Gedenkstein.

Die Töchter Franz Jägerstätters enthüllen den Gedenkstein.

V.l.: Christian Werner, Jägerstätter Tochter Rosalia, Brigadier Nikolaus Egger, Josef Pühringer, Erna Putz und die Jägerstätter Töchter Aloisia und Maria.

V.l.: Christian Werner, Jägerstätter Tochter Rosalia, Brigadier Nikolaus Egger, Josef Pühringer, Erna Putz und die Jägerstätter Töchter Aloisia und Maria.

Der Gedenkstein stammt von Künstler Christian Koller.

Der Gedenkstein stammt von Künstler Christian Koller.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz | Barrierefreiheit