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"Arctic Tiger 2013": Talon 21 ready for takeoff

Norwegen, 26. Juni 2013  - Die Saab 105 OE steht mit laufendem Triebwerk auf der Startbahn in Orland. "Tower, this is talon 21 – ready for takeoff", meldet sich der Pilot am Funk. Nach der Startfreigabe schießt der Düsentrainer über die Piste und hebt ab. Mit ca. 360 Knoten, das sind immerhin 700 Stundenkilometer, geht es zu einem Missionsziel der Übung "Arctic Tiger 2013". Nach sorgfältiger Flugvorbereitung gilt es entlang der geplanten Route zu fliegen und dort zeitgleich mit den Jets der verschiedenen Tigerstaffeln zusammenzuwirken. "Wir üben sogenannte 'Basic Fighter Manouvers', das sind Flugmanöver, wie wir sie auch in der Luftraumüberwachung brauchen", erklärt Major Jürgen Cirtek, Kommandant der Düsentrainerstaffel.

Genaue Planung der Missionen

Die sehr komplexen Szenarien der "Arctic Tiger 2013" fordern genaue Vorbereitung und volle Konzentration beim Fliegen. Bereits am Vortag beginnen die Planungen für die Missionen am nächsten Tag. Der Kommandanten der Mission gibt in einem ersten Briefing Eckdaten wie Lage, beteiligte Flugzeuge und Wettervorschau bekannt. Dann planen die Piloten den Flug: Strecken müssen geplant, GPS programmiert, Sprit berechnet, Funkfrequenzen festgelegt, Wetterdaten eingeholt und vieles mehr.

Unmittelbar vor dem Übungsflug gibt es ein letztes Briefing mit Updates. Rund eineinhalb Stunden vor dem Start sind die Piloten bereits beim Luftfahrzeug. Durch die Trainingsgebiete über dem Meer sind durch die Piloten sogenannte "Dry Suits", das sind wasserundurchlässige Anzüge, zu tragen. Darüber kommt die normale militärische Rettungsausrüstung. Nach dem letzten Check des Fliegers wird gestartet und die Mission geflogen.

Komplettes Einsatzspektrum

Nach dem Flug treffen sich die Piloten der Mission. Hier wird der Übungsablauf nachbesprochen und gemeinsam die Taktiken verglichen und verbessert. "Wir können hier im internationalen Umfeld unser komplettes Einsatzspektrum über fast unbesiedeltem Gebiet oder dem Meer trainieren", so Cirtek über den Nutzen dieser Ausbildung für die österreichischen Piloten. Mit der Saab 105 OE verfügen sie über ein sehr bewährtes Flugzeug. Sie überrascht viele Piloten, die auf modernen Jets fliegen, aufgrund ihrer sehr guten Performance in Beschleunigung und Wendigkeit.

Nach eineinhalb Wochen geht für die österreichischen "Tiger" die Übung nun zu Ende und es geht zurück nach Österreich - dort wartet bereits die AIRPOWER13.

Die Piloten trainieren 'Basic Fighter Manouvers'.

Die Piloten trainieren 'Basic Fighter Manouvers'.

Die sehr komplexen Szenarien der "Arctic Tiger 2013" fordern genaue Vorbereitung.

Die sehr komplexen Szenarien der "Arctic Tiger 2013" fordern genaue Vorbereitung.

Nach der Übung in Norwegen wartet bereits die AIRPOWER13 auf die Tigerstaffel.

Nach der Übung in Norwegen wartet bereits die AIRPOWER13 auf die Tigerstaffel.

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