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Tiroler Landeskatastrophenschutzübung 2013

Innsbruck, 12. November 2013  - Bereits zum elften Mal fand die diesjährige Landeskatastrophenschutzübung Tirols statt, die unter dem Hauptthema "Naturgefahren" am Dienstag in Form eines Planspieles durchgeführt wurde.

Konzipiert und geleitet wird die Übung im jährlichen Wechsel zwischen dem Land Tirol, der Landespolizeidirektion Tirol und dem Militärkommando Tirol. Diesjährig lag die Federführung beim Land Tirol, Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz, deren Mitarbeiter für die Planung, Durchführung und Evaluierung dieser Übung verantwortlich zeichneten.

Vorbereitung beim Militärkommando

Bereits Mitte Oktober wurde bei einem Workshop, der beim Militärkommando Tirol veranstaltet wurde, mit rund 100 Teilnehmern die Grundlagen für diese Übung erarbeitet.

Neben dem Militärkommando, der Landespolizeidirektion und dem Land Tirol waren weiters der Landesfeuerwehrverband, das Rote Kreuz, der Samariterbund, die österreichische Wasserrettung, die Bergrettung, die Leitstelle Tirol, die Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik, die Tiroler Wasserkraft AG, die TINETZ - Stromnetz Tirol AG, die ÖBB-Infrastruktur und die A1 Telekom Austria AG eingebunden. Übungsannahme waren auftretende Überschwemmungen, Vermurungen und Steinschläge nach starken Regenfällen im Raum Pitztal und die damit verbundenen Stromausfällen und Verlegungen von Strassen und der Eisenbahnlinie.

Das Szenario

Durch die Übungsleitung vom Landhaus in Innsbruck wurden schon in der Vorwoche verschiedene Szenarien an die beübten Organisationen eingespielt. Die Bezirksleitung der Bezirkshauptmannschaft Imst, Mitglieder der Landeseinsatzleitung Tirol, Mitarbeiter der Gemeindeeinsatzleitungen Jerzens, St. Leonhard, Wenns und Arzlt im Pitztal wurden so Schritt für Schritt mit der Übungslage vertraut gemacht. Bis zum Abschluss der Übung wurden insgesamt 72 Szenarien abgearbeitet und die Wiederherstellung der Infrastruktur in den betroffenen Gebieten sicher gestellt. Übungsziele waren das Training Einsatzleitungen, das Zusammenspiel und die Kommunikation der verschiedenen Organisationen sowie das Training des Umganges mit Medien sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler, für den Katastrophenschutz im Land Tirol verantwortlich, betonte bei einer kurzen Ansprache in der Übungsleitung die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Tirol

Enge Zusammenarbeit zwischen der Landeseinsatzleitung und den Mitarbeitern des Militärkommando Tirol

Enge Zusammenarbeit zwischen der Landeseinsatzleitung und den Mitarbeitern des Militärkommando Tirol

Dietmar Schennach, Engelbert Kohler, Landeshauptmann- stellvertreter Josef Geisler, der Tiroler Militärkommandant Herbert Bauer und Herbert Walter bei der Übung.

Dietmar Schennach, Engelbert Kohler, Landeshauptmann- stellvertreter Josef Geisler, der Tiroler Militärkommandant Herbert Bauer und Herbert Walter bei der Übung.

Die verschiedenen Blaulichtorganisationen trainieren die Zusammenarbeit.

Die verschiedenen Blaulichtorganisationen trainieren die Zusammenarbeit.

In der Landeseinsatzleitung werden die Vertreter von Land und Bundesheer in die aktuelle Lage eingewiesen.

In der Landeseinsatzleitung werden die Vertreter von Land und Bundesheer in die aktuelle Lage eingewiesen.

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