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Gedenkfeier zum Tag der Menschenrechte

Graz, 10. Dezember 2013  - Das Österreichische Bundesheer in der Steiermark nahm den Internationalen Tag der Menschenrechte zum Anlass, um auf einer historisch belegten Hinrichtungsstätte, dem Schießplatz Feliferhof, an Opfer von Terror und Gewalt zu erinnern. Eine große Abordnung von Soldaten des Streitkräfteführungskommandos in Graz sowie vom Militärkommando Steiermark versammelte sich zur Gedächtnisveranstaltung.

Im Mittelpunkt des Gedenkens standen jene Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1941 bis 1945 durch Soldaten der Waffen-SS auf dem Feliferhof hingerichtet wurden.

Menschenrechte sind die Leitlinie soldatischen Verhaltens

Streitkräftekommandant Generalleutnant Franz Reißner betonte in seiner Ansprache, dass die umfassende Anerkennung der Menschenrechte den Ausgangspunkt für die Kernaufgaben der Streitkräfte darstelle. Friedenserhaltende Einsätze des Bundesheeres im Ausland haben vor allem der Zielsetzung zu dienen, dass Menschen wieder ein Leben frei von Furcht führen können.

"Seien wir uns bewusst, dass unser Leitspruch – Schutz und Hilfe – bei allen Einsätzen zu allererst den Schutz der Menschenrechte und die Hilfe zu deren Durchsetzung meint", rief Reißner den Besuchern der Veranstaltung zu.

Die Opfer niemals vergessen

Der steirische Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner versicherte, dass die Gedenkarbeit für alle Opfer verbrecherischer Gewalt in militärischen Liegenschaften ein besonderes Anliegen darstelle. "Es ist durchaus beabsichtigt, mit dem Blick auf historische Ereignisse in eigenen Wirkungsstätten die Menschenrechte als zu bewahrende Rechte unserer Gesellschaft immer wieder in den Mittelpunkt zu rücken", erklärte der Militärkommandant.

Bundesheer erinnert an Hinrichtungsstätte Feliferhof

Die Menschenrechtsveranstaltung endete mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für die ermordeten Opfer am Feliferhof. Der Historiker und Milizoffizier Oberleutnant Georg Hoffmann hat in einer wissenschaftlichen Studie die Gesamtheit der in Graz verübten Kriegsverbrechen aufgearbeitet. Direkt an der Hinrichtungsstätte am Feliferhof hat er die zahlreichen Teilnehmer der heutigen Gedenkveranstaltung über die traurigen Erkenntnisse der hier verübten Verbrechen informiert.

Die neue Gedenktafel am Schießplatz Feliferhof.

Die neue Gedenktafel am Schießplatz Feliferhof.

Streitkräftekommandant Reißner: "Seien wir uns bewusst, dass unser Leitspruch – Schutz und Hilfe – bei allen Einsätzen zu allererst den Schutz der Menschenrechte und die Hilfe zu deren Durchsetzung meint."

Streitkräftekommandant Reißner: "Seien wir uns bewusst, dass unser Leitspruch – Schutz und Hilfe – bei allen Einsätzen zu allererst den Schutz der Menschenrechte und die Hilfe zu deren Durchsetzung meint."

Militärkommandant Zöllner versicherte, dass die Gedenkarbeit für alle Opfer verbrecherischer Gewalt in militärischen Liegenschaften ein besonderes Anliegen darstelle.

Militärkommandant Zöllner versicherte, dass die Gedenkarbeit für alle Opfer verbrecherischer Gewalt in militärischen Liegenschaften ein besonderes Anliegen darstelle.

Oberleutnant Hoffmann hat die in Graz verübten Kriegsverbrechen wissenschaftlich aufgearbeitet.

Oberleutnant Hoffmann hat die in Graz verübten Kriegsverbrechen wissenschaftlich aufgearbeitet.

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