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"Dädalus 15": Aus dem Herzen der Luftraumüberwachung

St. Johann im Pongau, 27. Jänner 2015  - Auch dieses Jahr hat die Luftraumsicherungsoperation "Dädalus 15" in Zusammenarbeit mit der Schweiz stattgefunden. Die Luftraumüberwachungszentrale betrieb dazu rund um die Uhr einen Schwergewichtssektor mit speziellem Augenmerk auf den Luftraum in Vorarlberg und Tirol. Dieser stellte sicher, dass kein Luftfahrzeug unerkannt in das Flugbeschränkungsgebiet einflog.

Vernetztes System

Durch das "Military Control Center" wurde während der Luftraumsicherungsoperation eine Fluginformationsdienststelle in der Einsatzzentrale Basisraum betrieben. Diese diente zur effizienten Bewirtschaftung der Einflugsfreigaben in das verlautbarte Flugbeschränkungsgebiet. Sämtliche Flugvorhaben wurden in ein vernetztes Computersystem eingegeben und konnten darin bearbeitet und genehmigt werden.

Konnte eine Identifizierung durch den Schwergewichtssektor nicht durchgeführt werden, traten die Eurofighter und PC-7-Fluzeuge, die sich bereits in der Luft befanden, in Aktion. Der Radarleitdienst führte diese mittels Radar und Funk zum unbekannten Luftfahrzeug. Die Einsatzpiloten identifizierten dieses und führten es gegebenenfalls aus dem Flugbeschränkungsgebiet.

Zivile und militärische Zusammenarbeit

Zu einer optimalen Informationsweitergabe zwischen zivilen und militärischen Stellen stellte die Luftraumüberwachungszentrale Fachpersonal ab. Dessen Aufgabe war es, sämtliche Start- und Landevorgänge von zivilen Luftfahrzeugen sowie deren Flugwege umgehend an den Schwergewichtssektor zu übermitteln. Die Teams arbeiteten Hand in Hand mit den zivilen Einrichtungen wie beispielsweise mit der Landesleitstelle Tirol und der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch.

"Durch die gediegene Vorbereitung und die hervorragende Zusammenarbeit aller verantwortlichen Stellen im Rahmen der Durchführung, konnte die bestmögliche Unterstützung der Luftraumsicherungsoperation 'Dädalus' ermöglicht werden", so Oberst Wolfgang Eggenreich, Leiter der Luftraumüberwachungszentrale.

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung

Piloten und Techniker bei den Flugvorbereitungen am Flughafen Innsbruck.

Piloten und Techniker bei den Flugvorbereitungen am Flughafen Innsbruck.

Vizeleutnant Palzenberger war als Verbindungsperson eingesetzt. Er arbeitete Hand in Hand mit der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch zusammen.

Vizeleutnant Palzenberger war als Verbindungsperson eingesetzt. Er arbeitete Hand in Hand mit der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch zusammen.

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