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Erster Flug eines österreichischen Piloten mit einem Eurofighter Typhoon

Manching, Bayern, 19. Jänner 2004  - "Der heutige Tag hat sehr, sehr gut begonnen", sagte heute, Montag, Bundesminister für Landesverteidigung Günther Platter nach dem ersten Flug eines österreichischen Piloten mit einem Eurofighter Typhoon. "Ich freue mich ganz besonders über den ersten Österreicher, der mit dem Eurofighter geflogen ist. Gegenüber Major Franz Six will ich meine herzliche Gratulation zum Ausdruck bringen", so Platter beim Besuch des Betriebsgeländes der EADS in Manching (D).

Er, Platter, werde nicht müde werden, zu sagen, dass Österreich eine aktive Luftraumüberwachung braucht. "Jeder Militärexperte kann Ihnen bestätigen, dass die größte Gefahr aus dem Luftraum kommt", sagte Platter vor Journalisten und Nationalratsabgeordneten aus Österreich.

Auch weil Österreich durch den Eurofighter im Bereich der Technologie punkten könne, sei es "gut und recht, dass wir uns daran beteiligen". Beim Einstiegspaket will Platter "mit Ruhe und Gelassenheit verhandeln, um eine gut vertretbare Lösung zu erhalten". In Bezug auf die Verlängerung des Wartungsvertrages des Draken kündigte Platter an: "Wir sind kurz vor Vertragsabschluss, ich kann eine aktive Luftraumüberwachung für 2004 und 2005 garantieren". Nun solle auch geprüft werden, inwieweit die Option auf Verlängerung des Vertrages für die Jahre 2006 und 2007 möglich sei.

Major Franz Six, der heute den ersten Eurofighter flog, ist der stellvertretende Kommandant des Fliegerregimentes 2 in Zeltweg, wo auch das Draken-Luftraumüberwachungsgeschwader stationiert ist. Nach seinen ersten Eindrücken gefragt, schilderte Six, dass das Cockpit äußerst ergonomisch, sogar richtig bequem ist. Beim Start des Eurofighters merkt man den Technologiesprung gegenüber dem Draken besonders in Bezug auf die Leistung. „Ein Start ohne Nachbrenner mit solcher Leistung wäre beim Draken nicht möglich,“ so Six.

Im Zuge dieser Veranstaltung konnte auch den Abgeordneten und den österreichischen Journalisten aufgrund der Witterungsbedingungen demonstriert werden, dass der Eurofighter unter 5°C ohne Probleme einsatzfähig ist, da es in Manching sogar unter minus 5° Celsius an diesem Tag hatte.

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