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Orientierungslauf: 150 Starter beim Saison-Auftakt in Kärnten

Finkenstein, 01. April 2016  - Der Orientierungslauf ist eine besondere Sportart. Er fordert gleichzeitig Körper und Geist - und das Gelände ist der beste Lehrmeister, denn jeder Fehler beim Orientieren wird sofort "bestraft". In Kärnten ist es schon Tradition, wenn die Wiesen und Wälder wieder ihr Grün annehmen, dass die Orientierungslauf-Saison startet. Die Vizeleutnante Reinhard Rader und Johann Glantschnig von den Villacher Pionieren legten gestern im Gebiet von Finkenstein mit 14 bzw. 12 Posten den ersten Cuplauf für rund 150 Starter aus.

Die Tagesschnellsten

Als Schnellste der rund 50 Starter des 7,2 Kilometer langen A-Laufes kam Stabswachtmeister Martin Friedl vom Führungsunterstützungsbataillon 1 vor Stabswachtmeister Siegfried Opetnik und Wachtmeister Thomas Wriesnig, beide vom Stabsbataillon 7, ins Ziel.

Beim 4,6 Kilometer langen B-Lauf wagten sich knapp 100 Läuferinnen und Läufer ins Gelände. Vizeleutnant Heinz Writzel von der Luftraumüberwachung setzte sich vor Oberstabswachtmeister Markus Thoman vom Führungsunterstützungsbataillon 1 und Oberstabswachtmeister Peter Rausch vom Jägerbataillon 25 aus Klagenfurt durch.

Leistungs- und Führungsfähigkeit

Vor allem Führungskräfte des Bundesheeres müssen in der Lage sein, auch in Stresssituationen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Einmal falsch abgebogen ist für den Einzelnen nicht so dramatisch - hat man aber viele Soldaten im Schlepptau, so sind die negativen Auswirkungen auf die Motivation nicht zu unterschätzen.

Gelände richtig einschätzen

Der Kommandant der 7. Jägerbrigade, Brigadier Jürgen Wörgötter, ist selbst nach Möglichkeit auch immer am Start. Wörgötter: "Ein Kommandant muss in der Lage sein, innerhalb kürzester Zeit anhand einer Karte eine taktische Bewertung des Geländes durchzuführen, um seine Kräfte dann richtig einzusetzen. Der Orientierungslauf schult diese Fähigkeit der Kommandanten, das Gelände richtig zu lesen und die passenden Entschlüsse zu fassen."

Vorbildwirkung

Wörgötter weiter: "Nicht zuletzt ist es für die Truppe wichtig zu sehen, dass sich auch der 'Alte' denselben Herausforderungen stellt, die er von seinen Soldatinnen und Soldaten abverlangt. Man muss bei Weitem nicht der Schnellste sein. Das wäre ohnehin vermessen anzustreben, aber die Dienstaufsicht mit umgehängter Startnummer hat schon ihren Stellenwert. Wir haben hier in Kärnten und der Steiermark teilweise mehr als 200 Teilnehmer bei den Orientierungsläufen und nehmen die tägliche Stunde Sport ernst."

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Beim Orientierungslauf zählt am Schluss der schnellste und kürzeste Weg.

Beim Orientierungslauf zählt am Schluss der schnellste und kürzeste Weg.

V.r.: Brigadier Wörgötter mit Vizeleutnant Rader und Glantschnig, den beiden Bahnlegern.

V.r.: Brigadier Wörgötter mit Vizeleutnant Rader und Glantschnig, den beiden Bahnlegern.

Obertsabswachtmeister Rausch beim Kartenstudium während des Laufes.

Obertsabswachtmeister Rausch beim Kartenstudium während des Laufes.

Brigadier Wörgötter bei der Dienstaufsicht der anderen Art.

Brigadier Wörgötter bei der Dienstaufsicht der anderen Art.

Geschafft: Der letzte Posten ist "gezwickt".

Geschafft: Der letzte Posten ist "gezwickt".

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