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Bundesheer bekommt alevitischen Militärseelsorger

Wien, 17. Juni 2016  - Mit 1. Juli 2016 bekommt das Bundesheer einen alevitischen Militärseelsorger. Am Freitag wurde dazu ein Vertrag in der Maria-Theresien-Kaserne von Sektionschef Christian Kemperle und dem Präsidenten der Alevitischen Glaubensgemeinschaft, Yüksel Bilgin, unterzeichnet. Aleviten bilden eine eigenständige Glaubensgemeinschaft innerhalb des Islams.

Betreuung für Soldaten

Der Bundessekretär der alevitischen Glaubensgemeinschaft, Cengiz Duran, wird als Militärseelsorger Angehörige der alevitischen Glaubensgemeinschaft beim Bundesheer im Großraum Wien betreuen. Der alevitische Seelsorger wird von der Glaubensgemeinschaft gestellt und auch entlohnt.

Gesprächspartner für Lebens- und Glaubensfragen

Geistliche aller Glaubensgemeinschaften beim Heer sind Gesprächspartner für Lebens- und Glaubensfragen. Die Soldaten können den Dienst der Geistlichen jederzeit in Anspruch nehmen.

Militärseelsorge

1956 beschloss der Ministerrat die Einrichtung der Militärseelsorge in der Zweiten Republik. Das Österreichische Bundesheer hat seitdem eine katholische und evangelische Seelsorge für die Soldaten ins Leben gerufen, die mittlerweile um eine orthodoxe, eine islamische und nun auch um eine alevitische Seelsorge erweitert wurde.

V.l.: Sektionschef Christian Kemperle und Yüksel Bilgin, Präsident der Alevitischen Glaubensgemeinschaft, unterzeichneten den Vertrag.

V.l.: Sektionschef Christian Kemperle und Yüksel Bilgin, Präsident der Alevitischen Glaubensgemeinschaft, unterzeichneten den Vertrag.

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