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Heiße Konflikte in der Arktis - Ein neuer Kalter Krieg?

Wien, 04. Juli 2016  - An der Landesverteidigungsakademie wurde am 27. Juni eine Podiumsdiskussion zum Thema "Heiße Konflikte in der Arktis - Ein neuer Kalter Krieg" veranstaltet.

Diskussion mit Experten

Die Veranstaltung war eine Kooperation mit der Universität für Bodenkultur Wien und fand im Rahmen des Seminars "Arktis: Ökologische, ökonomische und geopolitische Aspekte - Globaler Wandel und Nachhaltigkeit und deren sicherheitspolitische Relevanz" statt.

Neben Adam Pawloff, Umwelt- und Ressourcensprecher von Greenpeace, diskutierten auch Universitätsprofessor Martin Gerzabek sowie Professor Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur und Dr. Alfred Maier von der Montanuniversität Leoben. Moderiert wurde die Diskussion von Brigadier Walter Feichtinger, Leiter des Instituts für Friedenssicherung und Konfliktmanagement an der Landesverteidigungsakademie.

Klimawandel bewirkt Eisschmelze

Seit einiger Zeit wird ein wachsendes Interesse an der Arktis beobachtet. Dies liegt maßgeblich an dem durch den Klimawandel verursachten deutlichen Abschmelzen des Meereises, das seit Ende der 1970er-Jahre beobachtet werden kann. Diese Abschmelzprozesse werden sich auch in Zukunft weiter fortsetzen. Manche Prognosen gehen von eisfreien Sommern in der Arktis für die 2030er-Jahre aus.

Arktis als Schauplatz von Konflikten

Diese Entwicklungen bergen sowohl Chancen als auch Konfliktpotential. In der Arktis werden große Rohstoffvorkommen vermutet. Die möglichen kürzeren Routen für die Schifffahrt (Nordwest- und Nordostpassage), aber auch ungeklärte Fragen der Territorialhoheit und zu Nutzungsrechten könnten schnell zu Konfliktfeldern werden.

Ein Bericht der Redaktion Landesverteidigungsakademie

Die Veranstaltung fand an der Landesverteidigungsakademie statt.

Die Veranstaltung fand an der Landesverteidigungsakademie statt.

Universitätsprofessor Martin Gerzabek.

Universitätsprofessor Martin Gerzabek.

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