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IKT-Sicherheitskonferenz: Welche Gefahren bringt die digitale Vernetzung?

St. Johann im Pongau, 12. Oktober 2016  - Von 11. bis  12. Oktober stand St. Johann im Pongau im Zentrum der Cyber-Abwehr. 1.500 Vertreter aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und dem Bundesheer beschäftigten sich mit aktuellen Cyber-Bedrohungen und zielgerichteten Gegenmaßnahmen.

Internationale Expertentagung

In den 62 Vorträgen der IKT-Sicherheitskonferenz präsentierten Experten die Abhängigkeit unserer modernen Gesellschaft, der Industrie und des öffentlichen Lebens vom sicheren Zugang zur Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). 

Brigadegeneral Hans Folmer vom niederländischen "Defence Cyber Command" und Ian West von der NATO-"Cyber Security Agency" sprachen beispielsweise über die Risiken im militärischen Bereich und zeigten, wie viele Internet-Angriffe die NATO täglich abwehren muss. Damit untermauerten sie die Notwendigkeit von Cyber Defence-Kommanden für die Wahrung der gesamtstaatlichen Souveränität.

"Live-Hacking"

Cyberangriffe sind gegenwärtig - das zeigte der Vortrag von Wolfgang Schwabl von der A1 Telekom Austria: Hacker griffen sein Unternehmen im Jänner und Februar 2016 massiv an. Als Vertreter der IT-Sicherheitsbranche referierte Wieland Alge über die Gefahren bei der Nutzung von mobilen Devices und der Speicherung persönlicher Daten in Clouds. Marco Di Filippo zeigte in seinem "Live-Hacking" einen Angriff auf ein Photovoltaikkraftwerk und einen digitalisierten Haushalt. Als er dort die Einstellungen bei der Stromgewinnung und die Nutzung der Haushaltselektronik veränderte, wurde jedem im Auditorium bewusst, wie einfach ein Täter aus dem Internet in das persönliche Leben von Menschen eindringen kann.

"Cyber Security Challenge"

Parallel zur Konferenz fand die Austrian "Cyber Security Challenge" statt. 380 junge Talente aus dem Bereich der Cyber-Sicherheit stellten sich bereits in den  vier Monaten vorher online dem Wettbewerb. Die besten 20  von ihnen zeigten in St. Johann ihr Können bei Bewältigung von IKT- Aufgaben. Das 10-köpfige Siegerteam wird Österreich bei der European "Cyber Security Challenge" in Düsseldorf vertreten.

Cyber Defence

Cyber-Sicherheit ist schon lange ein Thema beim Österreichischen Bundesheer. Die neue Struktur des Bundesheeres richtet sich genau darauf aus. Mit der Schaffung des Kommandos Führungsunterstützung und Cyber Defence werden Kräfte und Fähigkeiten in diesem Bereich geschaffen. Auch im Grundwehrdienst hat der Cyber-Bereich Einzug gehalten. Alle Rekruten lernen beim "Cyber Awareness Training" den sicheren  Umgang mit digitalen Medien. Grundwehrdiener mit herausragenden Computerkenntnissen können ihre Fähigkeiten als Cyber-Soldaten einbringen.

Von 11. bis 12. Oktober stand St. Johann im Pongau im Zentrum der Cyber-Abwehr.

Von 11. bis 12. Oktober stand St. Johann im Pongau im Zentrum der Cyber-Abwehr.

Zahlreiche Experten präsentierten die Abhängigkeit vom sicheren Zugang zur Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Zahlreiche Experten präsentierten die Abhängigkeit vom sicheren Zugang zur Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Parallel zur Konferenz fand die "Austrian Cyber Security Challenge" statt.

Parallel zur Konferenz fand die "Austrian Cyber Security Challenge" statt.

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