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Österreich trainiert weitere 450 EU-Experten

Kiew/Ukraine, 28. Oktober 2016  - Österreich bleibt Nummer eins für EU-Training: Innerhalb von einer Woche wurden drei Ausbildungsveranstaltungen in der Ukraine abgehalten. Im Rahmen dieser EU-Woche wurden 450 Personen im Bereich der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union geschult. Die Teilnehmer kamen aus den EU-Mitgliedstaaten, den EU-Institutionen und den Partnerländern der Östlichen Partnerschaft.

Konferenz, Kurs und Alumni-Seminar

Von 24. bis 28. Oktober 2016 wurden eine Konferenz, ein Orientierungskurs und ein Alumni-Seminar abgehalten. Als Veranstaltungsort wurde die Nationale Verteidigungsuniversität in Kiew ausgewählt. Der neue Kommandant der Universität und vormalige Kommandant der Truppen im Osten der Ukraine, Generaloberst Genadii Vorobiov, bedankte sich für das österreichische Engagement. Der stellvertretende Verteidigungsminister, Ivan Rusak, unterstrich die Bedeutung der EU-Annäherung für sein Land und hob besonders die Bedeutung der EU-Ausbildung hervor.

Vorträge durch österreichische Experten

Die Inhalte der Veranstaltungen ergänzten sich gegenseitig. So wurden anfangs die Strukturen und Verfahren anhand von Beispielen erörtert. In weiterer Folge wurden Themen analysiert und diskutiert, die nicht nur für die EU, sondern auch für die UNO, OSZE und NATO von Bedeutung sind.

Der Schutz der Zivilbevölkerung sowie die Gefahren im Internet waren nur zwei Themen, die durch die österreichischen Experten Ursula Hann und Christof Dallermassl präsentiert wurden.

In Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmer verschiedene Techniken zur Konfliktanalyse erfahren und selbst ausprobieren. "Die Interaktivität zwischen den Teilnehmern und die lebhafte Diskussion zu den verschiedenen Themen waren für mich die Höhepunkte der Woche", beschrieb ein Teilnehmer aus Aserbaidschan seine Erlebnisse.

Sicher nicht das letzte Mal

Brigadier Reinhard Trischak, der das österreichische Verteidigungsministerium in Kiew repräsentierte, sah den '"Mehrwert für die weitere Annäherung der Region an Europa" durch diese Veranstaltungen gefestigt. "Bereits zum dritten Mal in Folge organisiert Österreich diese EU-Woche in Kiew. Und ich bin überzeugt, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird."

Jochen Rehrl, der verantwortliche Kursdirektor im Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskolleg in Brüssel, wurde ersucht, auch weiterhin diese Trainingsaktivitäten durchzuführen.

Ein Bericht der Redaktion Direktion für Sicherheitspolitik

V.l.: Yurii Pryzyglei, Werner Fasslabend, Jochen Rehrl, Friedhelm Frischenschlager.

V.l.: Yurii Pryzyglei, Werner Fasslabend, Jochen Rehrl, Friedhelm Frischenschlager.

Das Audimax der Verteidigungsuniversität in Kiew.

Das Audimax der Verteidigungsuniversität in Kiew.

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