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Presseaussendung vom 22. August 2014

Militärkommandant Gitschthaler nimmt Stellung zur Aussendung des Generalstabchefs: "Uns fehlen nicht Konzepte, sondern Geld"=

Klagenfurt (Militärkommando Kärnten) - Der Militärkommandant von Kärnten, Brigadier Walter Gitschthaler, teilt die Aussendung des Generalstabchefs vom 22. August 2014 voll inhaltlich: "Ich unterstreiche und bekräftige, dass das Bundesheer auch in Kärnten am Limit ist. Derzeit sind wir gerade noch in der Lage, den Betrieb und die Assistenzleistungen sowie die notwendige Ausbildung aufrecht zu erhalten."****

Der Militärkommandant betont weiter, dass in den letzten Jahren durch das Bundesheer bereits ein gesamtes Jahresbudget eingespart wurde: "Mir kommt das so vor, als ob man einem stark Unterernährten eine weitere Diät verordnet", so Gitschthaler. In Kärnten wurde in den vergangenen Jahren die Kaserne in Wolfsberg, die Waisenhaus-Kaserne in Klagenfurt, das Heereswirtschaftslager in der Feldkirchnerstraße und sogar einige Übungsflächen bereits dem Rotstift geopfert. "Uns fehlen nicht Konzepte, sondern das Geld für Übungen, für Überstunden, die so wichtige Attraktivierung des Grundwehrdienstes und für die Öffentlichkeitsarbeit."

Gitschthaler: "In Kärnten ist die Miliz ein Eckpfeiler des Bundesheeres. Wir sind personell gesehen sowohl in qualitativer als auch quantitativer Sicht Vorreiter in Österreich. Die Wichtigkeit der Miliz als Bindeglied zur Gesellschaft in Kärnten ist unbestritten. Die Miliz ist, neben den präsenten Verbänden, der wesentliche Faktor für die Inlandsaufgabe "Schutz der Bevölkerung". Auch hinsichtlich Auslandseinsätze ist sie eine Stütze." Die Kärnten Milizsoldaten stellen dabei österreichweit im Verhältnis einen sehr großen Anteil an den Auslandskontingenten.

"Ein Blick in die Krisenregionen zeigt auch, dass Sicherheit keine Selbstverständlichkeit ist und nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Sparen ja, aber nicht auf Kosten der Sicherheit", unterstreicht Gitschthaler in seiner Aussage.

(Schluss) nnnn

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