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Presseaussendung vom 05. Mai 2020

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner übergibt neue Tarnuniformen an Rieder Truppe=

Truppenbesuch beim Panzergrenadierbataillon 13****

Wien (OTS) - Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besuchte heute Vormittag, 5. Mai 2020, die Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 13 in der Zehner-Kaserne in Ried. Für die Ministerin war dies der erste Besuch in einer Brigade der Landstreitkräfte. Nach einer Einweisung des Kommandanten der 4. Panzergrenadierbrigade, Brigadier Siegward Schier, in Kommando und Verband übergab die Ministerin feierlich 500 neue Tarnanzüge an die Rieder Soldaten. Mit den neuen Uniformen wird ein Schritt in Richtung Modernisierung des Bundesheeres gesetzt. Ab 2021 soll auf Basis des Zulaufes mittels Ausschreibung mit der flächendeckenden Umrüstung der Soldaten vom Kampfanzug 03 auf den Tarnanzug begonnen werden.

"Investitionen in die Truppe und die schrittweise Modernisierung des Bundesheeres sind maßgebend, um aktuelle Herausforderungen meistern und für die Sicherheit Österreichs sorgen zu können. Es ist mir wichtig, dass unsere Soldatinnen und Soldaten im Inland und im Ausland bestens ausgerüstet sind. Die neuen Tarnanzüge zeigen Wertschätzung und Anerkennung ihrer Arbeit, damit sie ihre Aufgaben auch in Zukunft bestmöglich erfüllen können", so Tanner.

Es ist geplant, zwischen 3.000 und 4.000 Soldatinnen und Soldaten pro Jahr mit der neuen Tarnuniform auszustatten. Das jährliche Beschaffungsvolumen dafür beträgt rund 1,6 Millionen Euro. Begonnen wurde mit der Neuausstattung bereits 2019 beim Jägerbataillon 18. International gehört der Tarndruck zum Standard - Österreich folgt somit dem weltweiten militärischen Trend. Das moderne eigens für Österreich geprüfte Tarnmuster namens "MultiCam Österreich" ist an die österreichische Vegetation angepasst. Der neue Flächentarndruck eignet sich für ein breites Einsatzspektrum sowohl in der Natur als auch im urbanen Gelände. Durch die speziellen Infrarot-Remissionswerte der einzelnen Farben wird eine Aufklärung mit optronischen Aufklärungsmitteln (z.B.: Nachtsichtgeräte) erschwert. Zudem wurden Vorkehrungen getroffen, um Knie- und Ellbogenschutzprotektoren einzuschieben, was mehr Körperschutz für die Soldatinnen und Soldaten bedeutet.

Panzergrenadierbataillon 13
Das Panzergrenadierbataillon 13 ist ein mechanisierter Verband der 4. Panzergrenadierbrigade. Flexibel in der Einsatzführung durch seine Mischung aus Infanteristen und Schützenpanzern ist die besondere Stärke des Bataillons der rasche Wechsel zwischen dem Kampf vom Schützenpanzer und dem infanteristischen Kampf der Soldaten im Gelände. Die Soldaten des Bataillons konnten bereits zahlreiche Einsätze im In- und Ausland absolvieren. Im Jahr 2002 beispielsweise half das Panzergrenadierbataillon beim Kampf gegen das "Jahrhundert"-Hochwasser in Oberösterreich und Niederösterreich und im Raum Salzburg. 2013 kam es zu einem neuerlichen Einsatz gegen Hochwasser im Raum Schärding. Im Jahr 2019 stand die Rieder Truppe im Hilfseinsatz aufgrund der Schneemassen. Seit 2001 sind die Panzergrenadiere laufend im Auslandseinsatz im Kosovo (KFOR) beteiligt.

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