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Generalstabschef besucht Gefechtsübung der Militärakademie

31. Juli 2013 - 

Am Mittwoch besuchte Generalstabschef General Othmar Commenda im Rahmen der Dienstaufsicht Militärakademiker der Theresianischen Militärakademie, die eine vertiefende Gefechts- und Schießausbildung am Truppenübungsplatz Allentsteig durchführten.

Intensives Gefechts- und Schießtraining

Dieses zweiwöchige spezielle Gefechts- und Schießvorhaben der Militärakademie findet von 22. Juli bis Freitag, den 2. August im Waldviertel statt, mit dem Ziel, die Führungsfähigkeiten und die Professionalität der Offiziersanwärter in die Praxis umzusetzen.

Über 200 Soldaten aus mehreren Bundesländern sowie zahlreiche Ketten-, Räder- und Luftfahrzeuge nehmen an diesem intensiven Gefechts- und Schießtraining der zukünftigen Offiziere des Bundesheeres teil.

Peace Support Operation als Übungsszenario

Nach der Begrüßung des Generalstabschefs durch den Chef des Stabes der Militärakademie, Oberst Franz Hollerer und dem Kommandanten des Akademikerbataillons der Militärakademie und Übungsleiters, Oberst Gerhard Fleischmann, wurde General Commenda in die Gefechtsübung eingewiesen. Anschließend nahm der Generalstabschef als Zuseher am Kompaniegefechtsschießen einer verstärkten Jägerkompanie auf der Schießbahn "Wildings" teil.

Das Übungsszenario sah vor, dass eine verstärkte Jägerkompanie die Ortschaft Oberplöttbach in Besitz zu nehmen hatte, um das Wirksamwerden gegnerischer Kräfte im Rahmen eines "Peace Support Operation"-Szenarios zu verhindern.

Unterstützt wurden die angehenden Offiziere von Kampfpanzern "Leopard" A2, schweren Granatwerfern, einer Panzerabwehrlenkwaffengruppe, sowie einer Panzerhaubitze M-109 A5Ö. Die Darstellung der Luftunterstützung erfolgte durch eine Rotte Saab-105 Düsenflugzeuge.

Die Offiziersanwärter des heurigen Ausmusterungsjahrganges "Hacker zu Hart", waren maßgeblich an der Planung, Organisation und Umsetzung dieses Kompaniegefechtsschießen beteiligt. Dabei konnten die Fähnriche des Akademikerbataillons eingehend demonstrieren, wie professionelles soldatisches Können und eine akademische Ausbildung ineinandergreifen.

Hohe physische und psychische Belastungen

Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Führungsverhalten der einzelnen Offiziersanwärter in ihren Waffengattungen, bei einer taktischen Übung bereits in der ersten Übungswoche gelegt. Physische und psychische Belastbarkeiten der zukünftigen Offiziere, wie körperliche Dauerbelastungen, Schlafentzug, Entscheidungsfindungen unter verschiedenen Lageentwicklungen wurden ebenso überprüft, wie die das vorhandene militärische Fachwissen.

Nur durch Extremsituationen, wie sie zeitweise bei der Übung dargestellt wurden, ist es möglich, genaue Beurteilungen über das Verhalten und den Leistungszustand der zukünftigen Berufsoffiziere zu treffen.

Verantwortung für Soldaten

Nach dem Schießen richtete General Commenda motivierende Worte an die Offiziersanwärter des heurigen Ausmusterungsjahrgangs "Hacker zu Hart". Der General betonte dabei, dass "das Bundesheer junge und dynamische Offiziere braucht". Es werde erwartet, dass die jungen Offiziere auch nach der Ausmusterung das militärische Handwerk weiter lernen müssen, um im Einsatz bestehen zu können, so der General, denn "Ihr trägt Verantwortung für Eure Soldaten".

Der Generalstabschef wird von Oberst Fleischmann in die Übung eingewiesen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Generalstabschef wird von Oberst Fleischmann in die Übung eingewiesen.

Commenda überzeugte sich vom hohen Niveau der Offiziersausbildung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Commenda überzeugte sich vom hohen Niveau der Offiziersausbildung.

Letzte Informationen vor dem Scharfschießen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Letzte Informationen vor dem Scharfschießen.

General Commenda: "Ihr trägt Verantwortung für Eure Soldaten.". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

General Commenda: "Ihr trägt Verantwortung für Eure Soldaten.".

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