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Tirol: Einsatzbeginn im Hochgebirge

05. Mai 2020 - 

Für die ersten Soldaten der 2. Kompanie des Jägerbataillons Tirol begann der Covid-19 Einsatz mit mehr Schnee, als manche von ihnen während des ganzen Winters gesehen hatten: Sie rückten am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen ein. Die Einheiten des Bataillons sind an sich in der Andreas Hofer-Kaserne in Absam beheimatet. Aufgrund des zeitgleichen Einrückens von Wehrpflichtigen in die Andreas Hofer-Kaserne erfolgten Aufnahme und Ausbildung der 2. Kompanie aber am nahe gelegenen Truppenübungsplatz auf 2.000 Metern Seehöhe.

Zusammenwirken mit Berufssoldaten

Grundsätzlich werden die Soldaten des Jägerbataillons Tirol bei ihren Übungen auf Einsätze zum Schutz wichtiger Gebäude und Einrichtungen sowie den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz vorbereitet. Das Hochgebirgsjägerbataillon 24 ist für die Ausbildung und Aufbringung der Soldaten und die Ausrüstung des Miliz-Bataillons verantwortlich. "Die Zusammenarbeit mit den '24ern' funktioniert hervorragend! Die Lienzer Kameraden gehen auf den Ausbildungstand der Milizsoldaten ein und unterstützen uns in allen Belangen", erzählt Hauptmann Pirker, Kommandant der 2. Kompanie. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Präsenz- und Milizverbände konnte schon bei mehreren Übungen, zuletzt 2019 bei der Verbandsübung "Höhensturm", gestärkt werden.

Synergie nutzen

Durch eine zielgerichtete Personalauswahl und -entwicklung rekrutieren die Milizbataillone in ganz Österreich Soldaten, die sich gerne und freiwillig in der Miliz engagieren. Die Tiroler Milizsoldaten kommen aus verschiedenen Bereichen und zivilen Berufen: Sie sind Unternehmer, Beamte, Angestellte, Arbeiter und Studenten. In den Verbänden der Miliz kombinieren sie ihr privates Wissen mit ihrer militärischen Ausbildung und Praxis. Durch diese besonderen Voraussetzungen leistet unsere Miliz einen wichtigen Beitrag für die Auftragserfüllung des Österreichischen Bundesheeres und für die Sicherheit des Landes.

Einsatzvorbereitung

Was erwartet die Soldaten der 2. Kompanie? Der Fokus in der Vorbereitung liegt unter anderem auf einer umfassenden Schießausbildung, Ausbildung in der Funktion als Kontrollposten zur Personen- und Fahrzeugkontrolle, aber auch Selbstverteidigung und einer vertiefenden Sanitätsausbildung. Die Ausbildung folgt dabei einem Themenkatalog, der für diese Art des Einsatzes vorgegeben ist. Unterstützt werden die Milizsoldaten von erfahrenen Ausbildern der 24er Hochgebirgsjäger. Funktioniert die Zusammenarbeit in der Praxis? "Ja! Der Schulterschluss der Miliz ist jedenfalls auf allen Ebenen hergestellt", resümiert Pirker nach einer Woche. Dass Soldaten auf Anforderung polizeiliche Aufgaben übernehmen, hat in der zweiten Republik bereits Tradition: Seit Beginn des Einsatzes an der "Grünen Grenze" 1991 arbeiten Berufssoldaten, Grundwehrdiener und Milizsoldaten gemeinsam daran, Österreich sicherer zu machen.

Wattener Lizum: Die Milizsoldaten rücken ein. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wattener Lizum: Die Milizsoldaten rücken ein.

Oberleutnant M. trägt die ungewohnte Aufnahmeprozedur mit Fassung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberleutnant M. trägt die ungewohnte Aufnahmeprozedur mit Fassung.

Die Partnerschaft zwischen den "24ern" und dem Jägerbataillon Tirol lebt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Partnerschaft zwischen den "24ern" und dem Jägerbataillon Tirol lebt.

Vor ungewohnter Kulisse beginnt die Vorbereitung auf den Einsatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Vor ungewohnter Kulisse beginnt die Vorbereitung auf den Einsatz.

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