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Salzburg: Milizsoldaten unterstützen Polizei und Gesundheitsbehörde

25. Mai 2020 - 

Zweieinhalb Wochen intensives Training sind vorbei. Die 133 Soldaten der 3. Kompanie des Jägerbataillons Salzburg übernehmen ab 25. Mai die Durchführung des Assistenzeinsatzes im Bundesland Salzburg. Nach zwei Tagen im gemeinsamen Dienst an der Grenze lösen die Milizsoldaten die derzeit eingesetzte Kompanie mit Aufschubpräsenzdienern ab.

Ausbildung und Auftrag

Seit dem Einrücken am 4. Mai wurden die heranstehenden Aufgaben intensiv geübt: Unterstützung der Polizei im Grenzmanagement, Schutz grenznaher Infrastruktur, Kontrolle von Personen und Fahrzeugen, Schutz von Objekten, Überwachung der grünen Grenze und Umsetzung der Vorgaben der Gesundheitsbehörden bei der Grenzkontrolle. Die Vorgaben für die Einsatzführung im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz kommen von der Landespolizeidirektion. Wesentliche Grundlage für den Dienst der Soldaten sind die aktuellen Einreisebestimmungen der Bundesregierung. Der Dienst erfolgt grundsätzlich zusammen mit den Organen der Polizei. Die Soldaten sind aber auch durch die Behörden mit den dementsprechenden Befugnissen zur selbstständigen Auftragserfüllung ausgestattet.

Die "Rainer"

Die 3. Kompanie des Jägerbataillons Salzburg ist eine Milizeinheit, die normalerweise alle zwei Jahre gemeinsam übt. Die 106 Milizsoldaten werden derzeit mit vier Berufssoldaten, sechs Fähnrichen von der Militärakademie und 17 Grundwehrdienern des Militärkommandos verstärkt. Die Kompanie ist in der Schwarzenberg-Kaserne räumlich aufgelockert untergebracht. Das Jägerbataillon Salzburg und auch dessen 3. Kompanie tragen den Zusatznamen "Erzherzog Rainer" und stehen damit stolz in der Tradition des in Salzburg wohlbekannten ehemaligen Rainer-Regiments.

Besondere Herausforderungen 

Die Maßnahmen der Bundesregierung waren einschneidend. Der Wunsch der Bevölkerung nach Lockerung der Bestimmungen und Wiedererlangung der persönlichen Freiheit sind verständlich. Doch die Maßnahmen zur Beschränkung des individuellen Reiseverkehrs dienen dem Schutz der Bevölkerung und gelten noch immer. Die Erweiterung der Einreisegründe erfolgt schrittweise. Reine Freizeitfahren sind noch nicht möglich. "Mit Höflichkeit und Konsequenz, bei besonderen Situationen mit direkter Verbindung zur Gesundheitsbehörde, wird die Miliz die Aufgabe lösen", so Brigadier Anton Waldner, der Militärkommandant von Salzburg.

Am 4. Mai rückten die Milizsoldaten in die Schwarzenberg-Kaserne ein. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Am 4. Mai rückten die Milizsoldaten in die Schwarzenberg-Kaserne ein.

Die Milizsoldaten sind bereit. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Milizsoldaten sind bereit.

Die Beschränkungen des Reiseverkehrs dienen dem Bevölkerungs-Schutz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Beschränkungen des Reiseverkehrs dienen dem Bevölkerungs-Schutz.

Brigadier Waldner und Oberstleutnant Wochermayer. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Brigadier Waldner und Oberstleutnant Wochermayer.

Der Dienst erfolgt grundsätzlich zusammen mit der Polizei. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Dienst erfolgt grundsätzlich zusammen mit der Polizei.

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