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Führungssimulator

Ein revolutionärer Fortschritt in der Ausbildung der Stäbe unserer kleinen und großen Verbände durch Training der Stabsarbeit am Führungssimulator (FüSim).

Das Gefechtübungssimulationssystem FüSim ist mit zwei Anlagen in das Österreichische Bundesheer eingeführt. Die Anlagen sind einerseits in die LVAk und andererseits in die TherMilAk in Form eigener Referate integriert.
Hauptzweck dieser Anlagen ist es, die Ausbildung und Fortbildung von Stäben der großen (nur an der LVAk) und der kleinen Verbände (an beiden Anlagen) möglichst realistisch durchzuführen.
Dazu bezieht der auszubildende Stab einen „integrierten“ Gefechtsstand und arbeitet unter den für solche Zwecke vorgesehenen Bedingungen. Der auszubildende Stab hat mit dem EDV-System der Anlage keine direkten Berührungspunkte. Er führt die unterstellten oder auf Zusammenarbeit angewiesenen Teile mittels persönlicher Kontakte (z.B. Befehlsausgaben) oder den vorgesehenen Verbindungsmitteln (Funk- Fernmeldeverbindungen bzw. Melder) und hält Verbindung zum vorgesetzten Kommando (= Übungsleitung).
Die durch den auszubildenden Stab geführten Teile hingegen arbeiten direkt am Simulator und setzen (nach erfolgtem Führungsverfahren) die Befehle des Bataillons-, Regiments- oder Brigadekommandos mittels einer menügesteuerten graphischen Benutzeroberfläche an der Workstation um. Das heißt: Die Einheiten werden am Computer geführt.
Das EDV-System berechnet nun den Kampf der verbundenen Waffen und liefert den Einheitskommandanten durch eine dynamische graphische Darstellung als Ergebnis, was die Teile ihrer Einheit im Gefecht „erleben“. Die Kommandanten beobachten „das Gefechtsfeld“, beurteilen, was sie erkennen und melden dem vorgesetzten Kommando.

Das Führungsverfahren und dessen Umsetzung ist wie in der Realität durchzuführen. Was nicht befohlen wird, passiert nicht. Das „Gefecht“ läuft in Realzeit - realistischer ist selbst eine Übung im Gelände nicht.

Theresianische Militärakademie

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