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Die neue Artillerieschule

Die hohe Kunst des Schießens wird in Baden seit dem 12. April 1956 gelehrt. Seit damals haben Generationen die Artillerieschule (AS) durchlaufen. Das breite Spektrum reicht von der Ausbildung der angehenden Geschützführer bis hin zur Weiterbildung der Regimentskommandanten.

Stärker in die Zukunft

Mit Wirkung vom 01. Jänner 1999 erhielt diese Waffenschule einen neuen Organisationsplan. Dadurch wurde die neue Artillerieschule schlanker, aber dafür auftragsorientierter.
Die Bereiche Lehre und Grundlagen wurden personell verstärkt, um sowohl den hohen Anforderungen der Erwachsenenbildung - insbesondere im Bereich des 5. Semesters/ Fachhochschulstudienlehrgang – gerecht zu werden, als auch die Voraussetzungen für die laufenden Modernisierungsschritte zu schaffen.

Höhere Schlagkraft

Mit der Strukturanpassung zur Heeresgliederung 1992 wurde die Anzahl der Artillerieverbände auf sechs verringert. Gleichzeitig erfolgte aber auch die Aufstockung der Bataillone auf vier schießende Batterien, wodurch die Feuerkraft wesentlich erhöht wurde. Zusätzlich wird mit dem Zulauf der hochmodernen Panzerhaubitze M109A5Ö und des elektronischen Artilleriefeuerleitsystem (EAFLS) die Schlagkraft der Artillerie erheblich verbessert.

Moderne Technik

Zwar lautet auch heute noch der traditionelle Befehl zu Beginn eines Artillerieschießens "Im Namen der Heiligen Barbara - Feuer", die hohe Kunst des Schießens wird aber erheblich von Computern unterstützt. In fast allen Bereichen dieser kampfunterstützenden Waffengattung finden wir EDV-Systeme vor. Das beginnt vom Taschenrechner mit Datenbank über die Komponenten des EAFLS bis hin zur Navigations-, Orientierungs- und Richtanlage in der M109A5Ö.

Bessere Infrastruktur

Für eine kostengünstige und effiziente Ausbildung sind Fachlehrsäle sowie Simulationsanlagen erforderlich. Die Artillerieschule verfügt daher über
  • einen modernen Schießsimulator im Artillerieschießzentrum, dem auch eine computerunterstützte Ausbildungsanlage zur Erkennung von Panzer- und Flugzielen angeschlossen ist,
  • Fachlehrsaal für das EAFLS sowie
  • ständig vernetzte Lehrsäle für Feuerleitübungen und Planspiele.
Derartige Anlagen bilden die Voraussetzung, dass die Kommandanten aller Ebenen für ihre Aufgaben im Gefecht optimal geschult werden und dann ihr Wissen bei Gefechtsübungen und im scharfen Schuss umsetzen können.

Neue Gliederung der Artillerieschule

Stabsabteilung:

Sie plant den jährlichen Ausbildungsablauf und stellt die Leitung sowie Verwaltung des Schulbetriebes einschliesslich der GWD-Ausbildung sicher.
Grundlagenabteilung:

Sie erarbeitet Vorschriftenentwürfe und Lernbehelfe, führt Erprobungen neuer Waffen und Geräte durch, wertet fachbezogene in- und ausländische Fachliteratur aus und dokumentiert Ausarbeitungen.
Lehrabteilung:

Sie ist Träger aller Aus-, Fort- und Weiterbildungsvorhaben und Fachinstanz bei allen gefechtstechnischen Fragen der Waffengattung wie auch für den Kampf der verbundenen Waffen.
Sie verfügt über vier Lehrgruppen:
- Geschützdienst und Munition
- Beobachtungsdienst, Radar & Aufklärung
- Rechendienst und Feuerleitung
- Erkundungs- und Vermessungsdienst & ABCAbwehr
Unsere Artillerie wird sich ab dem Jahr 2000 wesentlich moderner zeigen als heute. Die Artillerieschule treibt diesen Technologiesprung mit Grundlagen, Vorschriften und der Anpassung der Fortbildung des Kaderpersonals voran.

Obst Bernd Knotzer, Kommandant der Artillerieschule

Artillerschule
Martinek-Kaserne
2500 Baden
Tel: 02252/208*
Fax: 02252/208-DW 1740

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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