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Sozialforscher der Landesverteidigungsakademie unterstützen Corona-Krisenmanagement

16. September 2020 - 

Die "COVID-19 Future Operations"-Plattform ist eine interdisziplinäre Expertengruppe, die wissenschaftliche Einschätzungen zur Bewältigung der Covid-19-Krise zur Verfügung stellt. Neben der unmittelbaren Unterstützung des Krisenmanagements soll damit auch ein Beitrag zur langfristigen Erhöhung der Resilienz der österreichischen Gesellschaft geleistet werden. Mit Oberstleutnant Stefan Rakowsky und Wolfgang Prinz sind zwei Experten des Zentrums für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik der Landesverteidigungsakademie in der Plattform vertreten.

Akzeptanz des Covid-Assistenzeinsatzes in der Bevölkerung

"Wir erforschen laufend, wie die Bevölkerung das Bundesheer wahrnimmt. Nach Ausbruch der Covid-19-Krise haben wir uns zeitnah im Zuge von Befragungen mit der Akzeptanz des Covid-Assistenzeinsatzes bzw. der Miliz-Aufbietung befasst und unsere Ergebnisse in die Plattform eingebracht", so Wolfgang Prinz. Dies sei insofern wichtig, als der Erfolg der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie maßgeblich von deren Akzeptanz in der Bevölkerung abhängig sei. Diese erwies sich als ausgesprochen hoch: "Fast neun von zehn Österreichern sprachen sich im April für den Assistenzeinsatz bzw. die Aufbietung der Miliz aus. Nach wie vor bewertet die Bevölkerung die bisherigen Leistungen des Bundesheeres in der Krise als sehr positiv", so Prinz weiter.

Auswirkungen der Krise auf systemrelevante Berufsgruppen

Darüber hinaus befassen sich die Forscher auch mit den Auswirkungen der Pandemie auf systemrelevante Berufsgruppen wie zum Beispiel Soldaten. "Es ist klar, dass Soldaten und andere Einsatzkräfte mit hoher Motivation ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Die Aufrechterhaltung von Ausbildung und Einsätzen unter Covid-Bedingungen bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Derzeit werten wir gerade entsprechende Studienergebnisse aus, um Empfehlungen zur mittel- und langfristigen Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft ableiten zu können", erläutert Oberstleutnant Rakowsky.

Sozialwissenschaftliche Forschung an der Landesverteidigungsakademie

Das Zentrum für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik der Landesverteidigungsakademie ist ein sozialwissenschaftlicher Think Tank und Kompetenzzentrum für sicherheitsbezogene Meinungsforschung. Die Analysen des Zentrums werden unter anderem in der Publikationsreihe "Trend Radar" und in den jährlichen Berichten zum sozialen Lagebild auf der Website des Bundesheeres veröffentlicht.

Oberstleutnant Stefan Rakowsky stellte die Studienergebnisse vor. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberstleutnant Stefan Rakowsky stellte die Studienergebnisse vor.

Wolfgang Prinz erhob die Akzeptanz des Assistenzeinsatzes. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wolfgang Prinz erhob die Akzeptanz des Assistenzeinsatzes.

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