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21. Workshop der Studiengruppe "Regional Stability in the South Caucasus”

12. September 2021 - 

Nach 22 Monaten rein virtueller Aktivität der Studiengruppe "Regional Stability in the South Caucasus (RSSC SG)" war es endlich wieder so weit: 30 Experten aus Ministerien und Verteidigungsakademien, von Universitäten, von sicherheitspolitischen Instituten sowie Vertretern aus dem Südkaukasus, trafen einander von 7. bis 12. September in der italienischen Hauptstadt Rom. 

Tagungsort Rom

Das Treffen wurde von der Landesverteidigungsakademie in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Verteidigungspolitik im Bundesministeriums für Landesverteidigung, dem "Partnership for Peace Consortium", dem Europäischen Geopolitischen Forum in Brüssel und dem "Royal Military College of Canada" in Kingston vorbereitet und abgehalten.

Analyse der Lage im Südkaukasus

Begrüßt wurden die Teilnehmer vom österreichischen Verteidigungsattaché in Rom, Oberst Nikolaus Rottenberger. In spannenden Diskussionen wurden die aktuellen Entwicklungen im Südkaukasus ein Jahr nach dem Beginn des jüngsten armenisch-aserbaidschanischen Konflikts, der bis zum 9. November 2020 andauerte, erörtert. Die gegenwärtig sehr dynamische Lage ermöglicht die Etablierung einer neuen Stabilität, birgt aber auch viele Risiken. Zahlreiche, nicht selten konkurrierende diplomatische Aktivitäten in der Region belegen deren Bedeutung auch für die Großmächte.

Vertrauensbildende Maßnahmen

Die Förderung des gegenseitigen Verständnisses und des Vertrauens auf den unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen in und zwischen den Staaten der Region bildet dabei einen elementaren Auftrag der Studiengruppe. Diese vielschichtigen Entwicklungen und die inhomogene Interessenslage zeichneten den Hintergrund zum Workshop mit dem Titel "Risks and Opportunities of the Emerging South Caucasus Regional Order".

Dieser Workshop bildete zudem den Anstoß für ein Treffen des Projekts "Understanding the Contemporary Information Landscape", in dessen Rahmen ein Handbuch zur Medienlandschaft im Südkaukasus in Zeiten von sozialen Medien, Desinformation, 'Fake News', Manipulation und Propaganda erstellt wird. 

Wissenschaftlicher Austausch für Empfehlungen

Die Landesverteidigungsakademie betreut die internationale Studiengruppe zum Stabilisierungsprozess im Südkaukasus im Rahmen des "Partnership for Peace Consortium of Defence Academies and Security Studies Institutes" seit 2012. Zweimal jährlich finden Workshops statt, die aktuelle sicherheitspolitische Themen behandeln und einen vertrauensbildenden Austausch zwischen Konfliktparteien auf wissenschaftlicher Basis fördern. Ein wichtiges Produkt dabei sind die von den Mitgliedern der Studiengruppe ausgearbeiteten "Policy Recommendations". Diese Empfehlungen an internationale Entscheidungsträger sollen den Prozess der Konfliktbeilegung in der Region unterstützen und vorantreiben.

Die Teilnehmer des 21. Workshops der Studiengruppe. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Teilnehmer des 21. Workshops der Studiengruppe.

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