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"Wehrpolitischer Informationsabend" an der Landesverteidigungsakademie

09. November 2021 - 

Am Dienstag fand an der Landesverteidigungsakademie der "Wehrpolitische Informationsabend" mit dem Thema "Einsamkeit der Führung" statt. 50 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Durch den Abend führte Georg Ebner vom Zentrum für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik. Auf die Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen wurde größtes Augenmerk gelegt.

Verantwortung übernehmen

Begonnen wurde der Abend mit einem Zitat des bekannten französischen Autors Antoine de Saint Exupéry: "Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre den Männern die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer." Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die essentiellen Eigenschaften, die Führungskräfte benötigen. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte aus dem Themenfeld der Führung beleuchtet. Die "Einsamkeit der Führung" resultiere dabei aus Entscheidungen von Führungskräften, die getroffen werden müssen und für die Führungskräfte die Verantwortung übernehmen müssen.

Entscheidungsfreude oftmals Schlüssel zum Erfolg

Die "Einsamkeit der Führung" ergäbe sich aus der letztendlich notwendigen Verantwortung, die Führungskräfte für ihre Mitarbeitenden und das Bundesheer übernehmen. Sie erzeugen mit ihrem Engagement, aber auch der notwendigen Entscheidungsfreude, "Commitment" im Arbeitsgeschehen. Entscheidungsfreude, entschlossenes Handeln, Durchsetzungsvermögen, Überzeugungskraft und geistige Beweglichkeit seien Voraussetzungen erfolgreicher Führung.

Mut zur Entscheidung

Bei den Entscheidungen selbst komme es vor allem darauf an, ob selbst oder in der Gruppe entschieden wird. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess einbezogen werden sollen und können, so ergeben sich daraus zusätzliche Möglichkeiten. Nicht immer könne die Entscheidung auf die Gruppe abgewälzt werden. In letzter Konsequenz sei die Entscheidung durch die verantwortliche Führungskraft zu treffen.

Unpopuläre Entscheidungen erfolgreich vertreten

Entscheidend und wichtig sei es, dass Führungskräfte Entscheidungen zu treffen haben. Die Entscheidung selbst erzeugt nicht immer Freude und Akzeptanz unter allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sie muss aber getroffen werden. Als Kriterien für gute Entscheidungen konnten auch die Art des Problems, Vielfalt und Heterogenität, die Fülle an Information, unklare und ungewisse Situationen, Teilentscheidungen, Gruppenentscheidungen, Einzelentscheidungen, kreative Leistungen sowie Akzeptanz und Legitimation dargestellt werden.

Brigadier Schöberl begrüßte die Gäste. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Brigadier Schöberl begrüßte die Gäste.

Oberst Ebner führte durch den Abend. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberst Ebner führte durch den Abend.

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