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So werden Sie Jägersoldat

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Auch wenn die Jägertruppe den großen Kern des Bundesheeres bildet, sollen Rekruten doch bestimmte Voraussetzungen erbringen, um zu dieser Waffengattung einberufen zu werden. Unabdingbar für Jägersoldaten sind eine gute körperliche und geistige Verfassung, Leistungswille und Einsatzbereitschaft sowie Durchhaltevermögen. Dazu gehören noch Teamgeist, Mut und Entschlossenheit. Und wer sich dann auch noch gerne in der freien Natur bewegt, für den ist die Jägertruppe wie geschaffen.

Ihre Ausbildung

Die Schwerpunkte im Training der Jägertruppe sind:

  • Allgemeiner Gefechtsdienst (Wach- und Sicherungs- dienst, Beobachten und Melden, Gefechtsformen und Stellungsbau)
  • Waffen- und Schießdienst (Handhabung der eigenen Handfeuerwaffe sowie Handgranate, Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Waffen)
  • Körpergrundausbildung (Erreichung und Festigung der militärisch notwendigen Grundkondition)
  • Exerzierdienst (das formale Verhalten als einzelner und in der Gruppe)
  • Selbst- und Kameradenhilfe (Bergen von Verletzten mit Erste- Hilfe-Maßnahmen).

Verwendung in der Jägergruppe

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Die Qualität eines Jägerverbandes zeigt sich im koordinierten Zusammenwirken von Soldaten mit vielen verschiedenen Funktionen, dazu zählen:

Sturmgewehr-, Maschinengewehr- oder Scharfschütze, Richt- oder Munitionsschütze einer schweren Waffe (z.B. Panzerabwehrlenkwaffe oder Panzerabwehrkanone, Granatwerfer), Funker, Kraftfahrer, Kradmelder, Feldkoch, Truppenpionier, Gefechtsschreiber, Waffenmeister-, Wirtschafts- oder Nachschubgehilfe sowie Kraftfahrzeugmechaniker.

Welche Funktion auch immer Sie übertragen bekommen, vor Ende des Grundwehrdienstes wird, wie bei allen Waffengattungen, Ihr Können und das Zusammenwirken im Team bei einer Verbandsübung überprüft.

Spezialausbildungen

Die Jägertruppe ermöglicht auch eine Spezialausbildung als Hochgebirgssoldat und öffnet den Weg zu den Spezialeinheiten Jagdkommando und Militärstreife.

Hochgebirgssoldaten werden mit den Besonderheiten des Gebirges als möglicher Einsatzraum vertraut gemacht. Sie durchlaufen eine intensive alpintechnische Ausbildung und lernen, sich im Hochgebirge richtig zu verhalten.

Vor allem das Jagdkommando ist ein Eliteverband, der unter schwierigsten Bedingungen Kommandounternehmen zu Lande, zu Wasser und nach Anlandungen aus der Luft durchführt. In einem zwanzigwöchigen Kurs erfolgt die Unterweisung in Überlebens-, Spreng-, Nahkampf- und Schießtechniken sowie eine erweiterte Alpin-, Schwimm- und Fallschirmspringerausbildung.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Militärstreife. Dafür müssen sich Bewerber für mindestens zwölf Monate weiter verpflichten, in denen sie auch intensiv in Personenschutz, waffenloser Selbstverteidigung und in der Durchführung von Verkehrskontrollen und Lotsungen ausgebildet werden.

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