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Verteidigungsministertreffen Darabos setzt auf mehr Zusammenarbeit in Zentraleuropa

Frauenkirchen, 19. Juni 2012  - Verteidigungsminister Norbert Darabos möchte die Zusammenarbeit in Zentraleuropa stärken, um aktuellen und künftigen Bedrohungen Terrorismusbekämpfung, Katastrophenfälle, Cyber-Defense - effektiver begegnen zu können. "Kein Land ist heute noch in der Lage, diese komplexen Probleme im Alleingang zu lösen", sagte Darabos bei einer Pressekonferenz im Anschluss an das von ihm initiierte zentraleuropäische Verteidigungsministertreffen im burgenländischen Frauenkirchen.

Mehr Zusammenarbeit

Themen der Gespräche waren unter anderem die Zusammenarbeit beim Training von Spezialeinsatzkräften oder bei der ABC-Abwehr. Auch die gemeinsame Teilnahme an internationalen Friedenseinsätzen wird angedacht. Ein weiterer Punkt waren mögliche gemeinsame Bereitstellungen für die EU-Battlegroups und deren Weiterentwicklung etwa für den Einsatz als Reservekräfte oder humanitäre Einsätze. "Aus meiner Sicht gibt es hier durchaus noch Spielraum für mehr Zusammenarbeit", so Darabos. Generell wolle man sich in europäischen Fragen künftig verstärkt abstimmen, "damit wir in Brüssel mit einer Stimme sprechen", betonte der Minister.

Informelles Treffen

An dem informellen Treffen haben Kroatiens Verteidigungsminister Ante Kotromanovic, der slowenische Verteidigungsminister Ales Hojs, der slowakische Botschafter Juraj Machac, Ungarns Verteidigungsminister Csaba Hende und Tschechiens stellvertretender Verteidigungsminister Jirí Sedivy teilgenommen.

Norbert Darabos mit den Teilnehmern des informellen Treffens.

Norbert Darabos mit den Teilnehmern des informellen Treffens.

Generell wolle man sich in europäischen Fragen künftig verstärkt abstimmen, "damit wir in Brüssel mit einer Stimme sprechen", betonte der Minister.

Generell wolle man sich in europäischen Fragen künftig verstärkt abstimmen, "damit wir in Brüssel mit einer Stimme sprechen", betonte der Minister.

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