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Rochusfeier in Kaisersteinbruch: Erster Traditionstag der Militärhunde

Kaisersteinbruch, 16. August 2012  - In England werden sie hoch geehrt und im Rahmen königlicher Zeremonien ausgezeichnet. Nun ist es auch in Österreich soweit: Auf Initiative des Österreichischen Vereines der Diensthundeführer wurden daher am Donnerstag im Rahmen eines Festaktes in Kooperation mit dem Militärhundezentrum die ersten Helden auf vier Pfoten ausgezeichnet. Was in England mit der "Dickin Medal" längst Tradition ist, wird nun auch mit der österreichischen Rochusmedaille ausgedrückt.

Militärhunde ausgezeichnet

Am vergangenen Donnerstag fand der erste Traditionstag der Militärhunde in Kaisersteinbruch statt. Hausherr Oberst Otto Koppitsch konnte dazu Prominenz aus Politik, öffentlichem Leben, Sport und Militär begrüßen. Nach einem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Rochus wurden in der Pfarrkirche Kaisersteinbruch sechs Diensthunde des Bundesheeres mit der Rochusmedaille ausgezeichnet. Zur Seite stand ihnen die Patronesse, Sabine Schoeller Lamberty. Sie ist selbst stolze Hundebesitzerin und -liebhaberin und als Gönnerin des Militärhundezentrums bekannt.

Rochusmedaille als besondere Auszeichnung

Arbeits-, Sport- oder Diensthunde von Militärhundeführern erfahren durch diese Verleihung eine besondere Würdigung. Die Rochusmedaille - gestiftet vom Österreichischen Verein der Diensthundeführer - ist eine Auszeichnung für den Hund. Bei der Verleihung wird ein äußerst strenger Maßstab angelegt, wobei nur außergewöhnliche Hundeleistungen anzuerkennen sind. Mehrmalige erfolgreich absolvierte Auslandseinsätze waren für die Auszeichnung der ersten vier Hunde des Militärhundezentrums ausschlaggebend, die anderen beiden Hunde waren und sind als Sport- bzw. Jagdhund äußert erfolgreich.

Benannt nach St. Rochus, dem Schutzpatron der Hunde, erfolgte die Ehrung an seinem Gedenktag, dem 16. August. Und, welch glücklicher Zufall: Die Pfarrkirche in Kaisersteinbruch, unweit des Militärhundezentrums gelegen, ist dem Heiligen Sebastian und dem Heiligen Rochus geweiht.

Im Anschluss an die kirchliche Zeremonie und die Auszeichnung der Hunde hießen die Vereine der Bevölkerung von Kaisersteinbruch die Gäste am Pfarrplatz willkommen.

Experten auf vier Pfoten

Das Militärzentrum Kaisersteinbruch ist das zentrale Zucht- und Ausbildungszentrum für Diensthunde im Bundesheer. Seit 1964 werden Hunde gezüchtet, wobei der Rottweiler eine führende Rolle einnimmt. Insgesamt wurden bereits über 2.000 Hunde registriert, wovon rund 1.600 Rottweiler aus der Eigenzucht stammen. Damit gilt das Militärhundezentrum als weltweit führender Rottweilerhalter. Das Bundesheer selbst verfügt über etwa 200 Militärhunde, ca. 80 davon befinden sich in Kaisersteinbruch.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Burgenland

Oberst Koppitsch erhält von Militärpfarrer Alexander Wessely eine Rochusstatue überreicht.

Oberst Koppitsch erhält von Militärpfarrer Alexander Wessely eine Rochusstatue überreicht.

Die ausgezeichneten Diensthunde mit ihren Hundeführern und den Ehrengästen.

Die ausgezeichneten Diensthunde mit ihren Hundeführern und den Ehrengästen.

Die Patronesse Sabine Schoeller Lamberty mit einem Rottweilerwelpen.

Die Patronesse Sabine Schoeller Lamberty mit einem Rottweilerwelpen.

Ein Diensthund des Bundesheeres beim Einsatztraining.

Ein Diensthund des Bundesheeres beim Einsatztraining.

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