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Training für burgenländische Milizsoldaten

Eisenstadt, 29. September 2012  - Wie für alle Einsatzkräfte ist es auch für die Milizsoldaten des Österreichischen Bundesheeres notwendig, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten regelmäßig zu trainieren und dadurch ihre Einsatzbereitschaft herzustellen und weiter zu verbessern. Aus diesem Grund trafen sich 55 Milizsoldaten des Stabszuges des Militärkommandos Burgenland am 25. September zu einer viertägigen Übung in Eisenstadt.

Neue Ausrüstung

Nachdem die Übungsteilnehmer den neuen Kampfanzug 3 erhalten hatten, wurden ihnen ABC-Abwehrgrundlagen sowie ein Waffen- und Schießtraining vermittelt. Höhepunkt der Übung war ein Schießtag am Truppenübungsplatz Bruckneudorf, wo das Gelernte dann in die Praxis umgesetzt wurde.

Es folgten Unterrichte zum Thema "Schutz wichtiger Inrastruktur" sowie ein Erfahrungsericht aus dem Einsatz im Libanon: Major Jaidl war dort als Logistikoffizier verantwortlich für die gesamte Versorgung des österreichischen Kontingents und schilderte, welche Aufgaben die Österreicher im Rahmen der UNO zu bewältigen hatten.

Auch die aktuelle Situation des Bundesheeres wurde diskutiert. Die Verbindungsoffiziere des Militärkommandos wurden zum Abschluss in den Katastrophenplan des burgenländischen Energieversorgers, der BNetzwerkAG, eingewiesen, und mit einem Vortrag über „Black out“ endete der Informations- und Ausbildungsteil.

Geschichte und Tradition

Besonderes Wissen wurde am Freitag vermittelt: Als Roman- und Filmfigur in "Der Englische Patient" wurde der ungarische Graf Ladislaus von Almasy weltberühmt. Nicht alle wissen aber, dass er tatsächlich gelebt hat und aus dem burgenländischen Bernstein stammte. Almasy war einer der letzten klassischen Expeditionsgeographen und hatte sich bleibende wissenschaftliche Verdienste im Bereich Kartographie, Fernerkundung sowie Urgeschichte erworben. Ihm ist eine Ausstellung im Landesmuseum Burgenland gewidmet, die von den Angehörigen des Militärkommandos unter der Leitung von Brigadier in Ruhe Gerhard Fasching besucht wurde.

Der derzeitige Militärkommandant, Oberst Petermann, zum Abschluss: "Ich danke allen Soldaten für ihren Einsatz während der letzten Tage. Das Militärkommando Burgenland war sehr bemüht, ein interessantes Programm auf die Beine zu stellen. Ihr Interesse und ihr Mittun haben gezeigt, dass wir Informationsvermittlung gepaart mit praktischer Ausbildung ausgewogen an den Mann gebracht haben. Ich wünsche ihnen weiterhin alles Gute für die Zukunft und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen in zwei Jahren."

Milizsoldaten sind vor allem Männer, die ihren Grundwehrdienst bereits absolviert haben und in der Einsatzorganisation des Bundesheeres weiterhin eine Aufgabe wahrnehmen. Als Offiziere, Unteroffiziere oder auch als Mannschaften sind sie ein integraler Bestandteil des Wehrsystems. Durch ihr militärisches Engagement abseits von Berufs- und Privatleben tragen sie wesentlich zur Verankerung der Streitkräfte in der österreichischen Gesellschaft bei.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Burgenland

Angetreten: Die 55 Milizsoldaten in Eisenstadt.

Angetreten: Die 55 Milizsoldaten in Eisenstadt.

Waffen- und Schiessdienst mit der Pistole als Trockentraining vor dem Scharfschießen.

Waffen- und Schiessdienst mit der Pistole als Trockentraining vor dem Scharfschießen.

Im Ziel: Die Schiessergebnisse waren hervorragend.

Im Ziel: Die Schiessergebnisse waren hervorragend.

Tradition und Geschichte als Abschluss im Landesmuseum Burgenland.

Tradition und Geschichte als Abschluss im Landesmuseum Burgenland.

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