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Sicherheitspreis für Militärhundezentrum Kaisersteinbruch

Eisenstadt, 13. März 2013  - Im neuen Kulturzentrum Eisenstadt wurde am Mitwoch unter Anwesenheit von Landeshauptmann Hans Niessl und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sowie 350 geladenen Gästen die Sicherheitsstrategie des Landes Burgenland präsentiert. Gleichzeitig wurde der Sicherheitspreis 2013 in den Kategorien Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie Bundesheer verliehen.

Sicherheitstrategie ist einzigartig in Österreich

Burgenländische Experten haben unter der Leitung von Martin Langer von der Fachhochschule Campus Wien ein Jahr lang an der Sicherheitsstrategie des Burgenlandes gearbeitet. Dabei haben alle Beteiligten absolutes Neuland betreten, zumal kein anderes Bundesland eine Sicherheitsstrategie vorweisen kann.

Auch bei der Präsentation der Strategie wurde ein innovativer Weg eingeschlagen: So wurde diese nicht von einem Moderator präsentiert, sondern in Form eines gezeichneten Videoclips. Dieser wurde mit großem Aufwand erstellt und den Anwesenden vorgeführt. Anschließend wurde die Sicherheitsstrategie von Landeshauptmann Niessl an Bundesministerin Mikl-Leitner übergeben.

Sicherheitspreis für Militärhundeführerin

Anschließend erfolgte die Verleihung des Sicherheitspreises des Landes Burgenland. Erstmals wurden von einer Fachjury jeweils drei Vertreter von Organisationen aus den Bereichen Bundesheer, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Sicherheitsprojekt 2012 und Zivilcourage den Burgenländerinnen und Burgenländern präsentiert. Alle Interessierten konnten darauf hin auf der Sicherheitshomepage www.sicherimburgenland.at für ihren Favoriten eine Stimme abgeben. Nahezu 14.000 Votings gingen bis zum 10.3. 2013 ein.

In der Kategorie Bundesheer waren nominiert: Oberstleutnant Thomas Erkinger, Vizeleutnant Anton Lorenzer und Militärhundführerein Petra Schneidhofer, die sich letztlich durchsetzte.

In der Laudatio wurde die Preisträgerin unter anderem so beschrieben: "Militärhundeführerin Petra Schneidhofer ist zurzeit die international erfolgreichste Diensthundeführerin Österreichs. Im Oktober 2010 trat sie mit ihrer Diensthündin Blaze vom Satansberg bei den Swiss Open an. Diese Veranstaltung ist für Diensthunde die größte weltweit. Petra Schneidhofer erreichte mit Blaze unter 380 Teams den 2. Platz und den Titel des Vizechampions dieser Diensthunde-WM.

Eine außergewöhnliche, bisher noch nie erreichte Leistung, wodurch die Fähigkeiten von österreichischen Militärhunden und die Sicherheitskompetenz des Militärundhundezentrums in Kaisersteinbruch in den Focus der internationalen Aufmerksamkeit gelangte. Seit Jahren steht Schneidhofer im Dienste der Sicherheit."

Weiter hieß es: "Einerseits durch ihre laufenden Einsätze mit ihrem Drogenspürhund, andererseits als Ausbilder von Spürhunden, welche bei In- und Auslandseinsätzen des Bundesheeres für die Sicherheit von Soldaten sorgen. Durch ihre jahrelange Ausbildertätigkeit am Militärhundezentrum hat sie viele Diensthunde für die Drogen- und Sprengstoffsuche ausgebildet, und dadurch einen wesentlichen Sicherheitsbeitrag über unsere Grenzen hinaus geleistet. Frau Petra Schneidhofer und ihr Drogenspürhund Blaze sind ein besonderes Team, das sich diese Auszeichnung aufgrund des jahrelangen Einsatzes für die Sicherheit und der grenzüberschreitenden positiven Wirkung verdient hat."

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Burgenland

Landeshauptmann Niessl und Militärhundefühererin Schneidhofer.

Landeshauptmann Niessl und Militärhundefühererin Schneidhofer.

Niessl und Bundesministerin Mikl-Leitner gratulierten den Gewinnern des Sicherheitspreises.

Niessl und Bundesministerin Mikl-Leitner gratulierten den Gewinnern des Sicherheitspreises.

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