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9. Workshop "Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen"

Eisenstadt, 10. November 2016  - Rund 130 Experten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Lichtenstein nahmen von 9. bis 10. November am  9. Workshop "Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen" des Streitkräfteführungskommandos in Eisenstadt teil. Landeshauptmann Hans Niessl und Militärkommandant Oberst Gernot Gasser hießen die Teilnehmer im Kulturzentrum herzlich willkommen.  

Hochrangig besetzte Panels

Schwergewicht der diesjährigen Veranstaltung bildeten die Themenbereiche "Flüchtlinge" sowie "Drohnen". Dazu konnten die Teilnehmer neben den beiden hochrangig besetzten Panels zu den Schwerpunktthemen, die durch Brigadier Günter Ruderstaller vom Streitkräfteführungskommando und Oberst Reinhard Zmug vom Verteidigungsministerium geleitet wurden, aus acht verschiedenen Workshops wählen, sich informieren und aktiv einbringen.

Die Themen reichten vom Einsatz der Drohnen durch die Schweizer Armee, den Bereich Social Media in der Bundeswehr bis zur Gestaltung von Übungsanlagen für die optimale Gestaltung der gemeinsamen Einsatzvorbereitung. Vertreter der Landeswarnzentralen, Behörden und Einsatzorganisationen der teilnehmenden Länder tauschten so bestehende Konzepte und Erfahrungen aus.

Brigadier Karl Gruber, Leiter des Teilstabes-Luft, informierte über die aktuellen Entwicklungen und die Aufgaben der beiden neuen Kommanden Land- und Luftstreitkräfte ab dem kommenden Jahr. Der Kommandeur des Kommando territoriale Aufgaben der Bundeswehr, Generalmajor Jürgen Knappe, bot einen Einblick in die Aufgaben seines Kommandos im Rahmen von Katastropheneinsätzen und die Rolle der Verbindungsoffiziere zu den Landkreisen, die sich aus dem Milizstand rekrutieren. Brigadier Stefan Thaller, Leiter der Abteilung Einsatzvorbereitung im Verteidigungsministerium, informierte alle Teilnehmer über die zukünftige Rolle der Miliz. Vortragende zahlreicher Bildungs- und Forschungseinrichtungen unterstützten die Veranstaltung in Eisenstadt. Darunter die AIT, Universität Wien, Joanneum Research. Am zweiten Tag wurde den Teilnehmern im Rahmen eines Stationsbetriebes in der Martin-Kaserne die Gelegenheit geboten sich intensiver mit dem Thema "Drohnen" zu beschäftigen.

Positive Bilanz

Die durch den Teilstab-Luft des Streitkräfteführungskommandos im Jahr 2008 initiierte Veranstaltung fand in allen Bundesländern und seit 2014 mit internationaler Beteiligung statt. Oberst Peter Schinnerl vom Streitkräfteführungskommando konnte zum Abschluss eine äußerst positive Bilanz über diese Veranstaltungsserie ziehen und zwei Teilnehmern, die an allen Workshops seit 2008 teilgenommen haben, ein Anerkennungsgeschenk überreichen. 

Für das Jahr 2017 wurde die Fortsetzung der Durchführung in Hamburg im Herbst angekündigt. Nach 2018 in der Schweiz wird 2019 das Bundesland Salzburg als Gastgeber auftreten. 

Damit wird auch die bereits im Vorjahr im Rahmen des 8. Workshops unterzeichnete "Erklärung betreffend der Zusammenarbeit bei Katastrophen oder schweren Unglücksfällen" zwischen dem Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, und dem Kommandanten der Streitkräfte des Bundesheeres mit Leben erfüllt. Zukünftig sollen militärische Kräfte in den angrenzenden Bundesländern (Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg) sowie in Bayern bei Bedarf helfen. Ausbildungs- und Übungsvorhaben ermöglichen den regelmäßigen Austausch dazu.

Landeshauptmann Hans Niessl bei seiner Rede.

Landeshauptmann Hans Niessl bei seiner Rede.

Die Teilnehmer des Workshops.

Die Teilnehmer des Workshops.

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