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Ein „Goldjunge“

Kärnten, 04. März 2003  - Der Spittaler Heeressportler Oberwachtmeister Wolfgang Egarter gewinnt bei den Kärntner Militärmeisterschaften sechs Goldmedaillen und ist damit der erfolgreichste Wintersportler 2003.

Bei traumhaften Wetter- und Schneebedingungen führt das Militärkommando Kärnten die Bereichsmeisterschaften Winter in der Innerkrems und im Schönfeld durch. Das Jägerbataillon 26 als Organisator sorgt gemeinsam mit den Innerkremser Bergbahnen, dem Alpinen Leistungszentrum Innerkrems, dem Schiklub Innerkrems/Eisentratten und der Familie Leitner aus Schönfeld für eine perfekte Veranstaltung.

Die Spittaler Soldaten zeigen neben einer ausgezeichneten Organisation auch hervorragende sportliche Leistungen und bestätigen auch heuer wieder ihre Vormachtstellung bei den alpinen und nordischen Bewerben.

Langlaufbewerbe – keine reine Männerdomäne

Beim Biathlon gewinnen die Spittaler mit den Läufern Oberwachtmeister Wolfgang Egarter und Wachtmeister Carsten Kanzian die zwei stärksten Klassen (AK20 u. AK30) und stellen mit Egarter auch den Bereichsmeister im Biathlon. Erstmals wird der mehrfache Bereichsmeister Major Dieter Mikula aus Klagenfurt enttrohnt. Frau Wachtmeister Bettina Mesotitsch, die einzige Soldatin bei den Langlaufbewerben, schlägt sich ausgezeichnet. In ihrer Altersklasse wird sie zweite und lässt so manchen ihrer männlichen Kameraden hinter sich.

Eine ausgeglichene Mannschaftsleistung zeigen die Athleten aus Spittal in der Biathlon Staffel. Auch dieser Bewerb wird von den Männern aus der Türkkaserne beherrscht und so gehen Gold und Silber nach Spittal. Mit drei Staffeln unter den ersten Fünf werden die Erwartungen bei weitem übertroffen.

Patrouillenlauf

Die militärische Königsdisziplin geht am Mittwoch in Schönfeld über die Bühne. 30 Patrouillen mit 120 Wettkämpfern stellen sich der äußerst anspruchsvollen Strecke. 15 Kilometer, 300 Höhenmeter, Schießen und Handgranatenzielwurf sind die Parameter, die es zu erfüllen gilt. Auch bei diesem Bewerb werden zwei Spittaler Patrouillen preisgekrönt. Die Plätze eins, zwei und fünf gehen beim „Militärischen Patrouillenlauf“ nach Spittal und damit auch ein weiterer Bereichsmeistertitel. Die Phalanx der Spittaler können nur die Pioniere aus Villach mit einem dritten und das Militärkommando Kärnten mit dem vierten Rang durchbrechen.

Riesentorlauf und Triathlon

Olympiasieger Fritz Strobl stellt sich als Vorläufer zur Verfügung und legt für alle Heeressportler eine perfekte Spur sowie eine erste Richtzeit vor. Auch beim Riesentorlauf sieht man ausgezeichnete Leistungen, waren doch beiden Läufe von Heinz Bayer sehr selektiv ausgeflaggt.

Beim Biathlon als Außenseiter gehandelt, wird Oberwachtmeister Wolfgang Egarter beim Riesentorlauf seiner Favoritenrolle gerecht und erringt auch in dieser Disziplin den Meistertitel, dicht gefolgt von Wachtmeister Michael Hubmann.

Die Spittaler gewinnen beim Riesentorlauf zwei Klassen, die restlichen Klassen gehen aber an die mannschaftlich sehr starken Pioniere aus Villach.

Beim Triathlon - einer Wertung aus Biathlon und Riesentorlauf - haben die Spittaler ebenfalls die Nase vorne und holen auch hier den Bereichsmeister sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung.

Mit insgesamt 41 Medaillen von insgesamt 84 möglichen und 1.058 Punkten ist das Jägerbataillon 26 aus Spittal erfolgreichster Kärntner Truppenkörper. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen das Pionierbataillon 1 aus Villach mit 344 Punkten vor dem Militärkommando Kärnten mit 273 Punkten.

Mit einem Nudelessen im Hotel Berghof endet für die Sportler und Organisatoren eine schöne Winterwettkampfwoche 2003.

Ein Bericht von Major Volkmar Ertl

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Eine Patrouille beim Fellanstieg

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Der Bereichsmeister in der Allgemeinen Klasse, OWm Wolfgang Egar

Der Bereichsmeister in der Allgemeinen Klasse, OWm Wolfgang Egar

Frau Wm Bettina Mesotitsch schlägt sich ausgezeichnet

Frau Wm Bettina Mesotitsch schlägt sich ausgezeichnet

Hptm Aschbacher völlig erschöpft im Ziel

Hptm Aschbacher völlig erschöpft im Ziel

Trotz souveräner Laufbestzeit noch ein Lächeln im Gesicht.

Trotz souveräner Laufbestzeit noch ein Lächeln im Gesicht.

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