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Stabsbataillon 7: Rekruten auf Feldlagerwoche in St. Georgen

St. Georgen im Lavanttal, 06. August 2011  - Zum Höhepunkt ihrer Grundausbildung rückten am 1. August rund 70 Rekruten des Klagenfurter Stabsbataillons 7 aus: In der Nähe von St. Georgen im Lavanttal absolvierten sie ihre Feldlagerwoche.

Feldlager für eine Woche

Mit ihrer gesamten Ausrüstung im Gepäck trafen die Soldaten am Montag im Übungsgebiet ein. Dort galt es zunächst, ein Feldlager zu errichten: Zeltplätze wurden vorbereitet, die Zelte aufgestellt und der gesamte Lagerplatz entsprechend adaptiert und eingerichtet. Waschplatz, Kochstellen zur Zubereitung des Essens, Müllinseln, Alarmstellungen, aber auch Wassergräben um die Zelte und ein Antreteplatz mit Fahnenmast durften dabei nicht fehlen.

Ausbildung im Freien

Nach Fertigstellung des Feldlagers begann das Training: Ausbildungsinhalte wie "Orientieren im Gelände", "Waffen- und Schießdienst", ABC-Selbstschutz, "Selbst- und Kameradenhilfe" (Erste Hilfe) sowie das Überwinden von Gewässern standen am Dienstplan. Tägliche Sporteinheiten ergänzten die langen Tage, die um 6 Uhr morgens begannen und erst um 22 Uhr endeten.

Doch damit nicht genug, mussten die Grundwehrdiener in den Nächten immer wieder auf Streife gehen und ihr Lager damit selbst bewachen.

Teamwork

Am Donnerstag erhielten die Rekruten Gelegenheit, ihr Können im Zuge eines rund 13 Kilometer langen und zehn Stationen umfassenden Marsches unter Beweis zu stellen. In Vierer- und Fünfertrupps aufgeteilt machten sie sich auf den Weg, die Strecke so schnell wie möglich zu absolvieren und die gestellten Aufgaben bestmöglich - vor allem aber gemeinsam - zu bewältigen.

30-Meter-Fels überwinden

Die Trupps zeigten dabei durchaus ansprechende Leistungen, gingen motiviert und ehrgeizig ans Werk und bestätigten damit den Erfolg ihrer Ausbildung. Überwindung kostete es dem einen oder anderen Grundwehrdiener, einen 30 Meter hohen Felsen am Seil hängend hinab zu klettern oder mit "Sack und Pack" über einen Teich zu schwimmen.

Elterntag zum Abschluss der Woche

Am Freitagnachmittag luden die Rekruten zum Elterntag - einer Informationsschau für Angehörige, Freundinnen und Freunde aber auch für die ortsansässige Bevölkerung. Dabei hatten die Besucher die Möglichkeit, sich über Ausbildung, Ausrüstung und Bewaffnung sowie die Aufgaben der österreichischen Soldaten im In- und Ausland zu informieren.

Gulaschkanone und Feldmesse

Eine Kostprobe aus der Gulaschkanone durfte dabei ebenso wenig fehlen wie ein Luftgewehrschießen oder das Abseilen vom Schlauchturm der örtlichen Feuerwehr. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Feldmesse, die Militärdekan Emanuel Longin hielt.

Ein Bericht der Redaktion 7. J├Ągerbrigade

Marsch mit Stationen: Während der Feldlagerwoche mussten die Grundwehrdiener das Erlernte in die Praxis umsetzen.

Marsch mit Stationen: Während der Feldlagerwoche mussten die Grundwehrdiener das Erlernte in die Praxis umsetzen.

Diese Rekruten üben, ein Behelfszelt aufzustellen.

Diese Rekruten üben, ein Behelfszelt aufzustellen.

Diese Soldaten marschieren mit voller ABC-Schutzausrüstung.

Diese Soldaten marschieren mit voller ABC-Schutzausrüstung.

Auch die Schießausbildung kam nicht zu kurz.

Auch die Schießausbildung kam nicht zu kurz.

Ein gefechtsmäßig getarntes Gruppenzelt.

Ein gefechtsmäßig getarntes Gruppenzelt.

Ein Teich musste mit "Sack und Pack" durchschwommen werden.

Ein Teich musste mit "Sack und Pack" durchschwommen werden.

St. Georgens Bürgermeister Karl Markut mit Soldaten des Stabsbataillons 7.

St. Georgens Bürgermeister Karl Markut mit Soldaten des Stabsbataillons 7.

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