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Bundesheer-Hubschrauber "verblasen" den Schnee

Kärnten, 05. Februar 2014  - Die enormen Schneemengen vom letzten Wochenende setzen nicht nur den Hausdächern zu. Durch die Gewichtsbelastung drohen auch Bäume umzustürzen. Das gefährdet nicht nur Personen, sondern auch die Infrastruktur.

Hubschrauberpiloten des Bundesheeres haben daher ein Verfahren perfektioniert, um den Schnee aus den Bäumen zu blasen: Sie nutzen den starken Abwind der Rotorblätter, der im Fachjargon als "Downwash" bezeichnet wird.

Bäume richten sich auf

Dabei schweben die Bundesheerpiloten mit ihren Maschinen in relativ geringer Höhe über den kritischen Stellen. "Man kann direkt zusehen, wie sich die Bäume nach der Erleichterung wieder aufrichten", zeigt sich der militärische Lufteinsatzleiter für Kärnten, Oberstleutnant Manfred Linhard, begeistert.

Am Vormittag konnten durch dieses Verfahren die Bäume entlang der Bahnstrecke im Rosental vom Schnee befreit werden. Am Nachmittag schweben die Bundesheerhubschrauber im Raum Kötschach-Mauthen und Hermagor entlang der gefährdeten Stromleitungen. Erst danach können die Arbeiter der Energieversorger kaputte Stromleitungen reparieren.

Bundesheer weiter im Einsatz

Acht Hubschrauber des Bundesheeres fliegen derzeit in Osttirol und Kärnten Schneeeinsätze. Seit heute morgen sind weiters 500 Soldaten in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Insgesamt können bei Bedarf etwa 4.000 Soldatinnen und Soldaten bereitgestellt werden.

Der starke Abwind der Rotorblätter bläst die Schneelast von den Bäumen.

Der starke Abwind der Rotorblätter bläst die Schneelast von den Bäumen.

Eine Agusta Bell 212 erleichtert die Bäume entlang der Rosental-Bahnstrecke von ihrer Schneelast.

Eine Agusta Bell 212 erleichtert die Bäume entlang der Rosental-Bahnstrecke von ihrer Schneelast.

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