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Katastropheneinsatzübung "Combined Success 2014"

Hermagor, 01. Oktober 2014  - Bereits zum fünften Mal wurde die Katastropheneinsatzübung "Combined Success" in Kärnten durchgeführt. Die Serie machte bereits in Völkermarkt, St. Veit, Villach und Spittal an der Drau Halt. Von 30. September bis 2. Oktober wurde nun in Hermagor in Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, der Bezirkshauptmannschaft und unter Einbeziehung des Führungssimulators der Militärakademie an diesem Vorhaben gearbeitet. 2015 ist die Klagenfurter Bezirksführung Ort des Geschehens.

Überprüfen der behördlichen Aufbau- und Ablauforganisation

Hauptziel der Übung war die Überprüfung und das Üben der behördlichen Alarm- und Notfallpläne bei der Bewältigung verschiedener Katastrophenszenarien. Dabei ist es wichtig, dass die Alarmierungskette bis hin zur koordinierten Krisenarbeit im für Katastrophen gebildeten Einsatzstab des Bezirkes funktioniert.

Durch gezielt gesteuerte Szenarien können Problemfelder aufgezeigt und für den Ernstfall verbessert werden. Eine hohe Bedeutung kommt auch dem Einsatz der Verbindungsorganisation zum behördlichen Krisenstab zu. Neben dem Amt der Kärntner Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaft Hermagor nahmen auch das Militärkommando Kärnten, die Landespolizeidirektion Kärnten, die Freiwillige Feuerwehr, das Österreichische Rote Kreuz, das Energieunternehmen Kärnten Netz sowie das LKH Laas an der Übung teil.

Verschiedenste Szenarien

Geübt wurden behördliche Maßnahmen zur Lösung von Szenarien und Katastrophen wie die Beseitigung von Beschädigungen am Strom- und Straßennetz nach orkanartigen Stürmen. Verklausungen in Flüssen sowie die Bedrohung der Infrastruktur durch drohende Hangrutschungen sind ebenso ein Thema wie ein Massenanfall von Erkrankungen durch eine mögliche Epidemie.

Auffahrunfälle, Brände und Handgreiflichkeiten sind zwar nur Nebenschauplätze, in Summe aber doch eine fordernde Übungsanlage. An dieser Stelle kommt nämlich der Führungssimulator der Theresianischen Militärakademie zum Einsatz, der durch computersimulierte Einlagen- und Einsatzsteuerung in Echtzeit ein Trainieren der Führungskräfte ohne den aufwendigen Einsatz von Mannschaften und Fahrzeugen ermöglicht.

Gute Zusammenarbeit

Der Streitkräfte-Stabchef Generalmajor Heinrich Winkelmayer, der Kärntner Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler sowie der Kommandant der 7. Jägerbrigade, Brigadier Jürgen Wörgötter, ließen es sich nicht nehmen, direkt vor Ort Einblick in die Übung zu nehmen. "Es ist durchaus zu begrüßen, dass wir unser militärisches Know-how auch bei diesen Übungen einbringen und unsere Kompetenzen stärken", betonte Generalmajor Winkelmayer.

Regierungsrat Egon Rauter, Katastrophenschutzbeauftragter des Landes Kärnten, hob zusätzlich die gute Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen hervor: "Vor allem mit dem Bundesheer haben wir eine reibungslose Kooperation. Wir dürfen auf weitere Unterstützung in diesem Bereich hoffen."

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Bezirkshauptmann Heinz Pansi informiert sich über die Situation.

Bezirkshauptmann Heinz Pansi informiert sich über die Situation.

Der Führungssimulator der Militärakademie leistet einen wertvollen Beitrag.

Der Führungssimulator der Militärakademie leistet einen wertvollen Beitrag.

Generalmajor Winkelmayer, Militärkommandant Gitschthaler und Brigadekommandant Wörgötter werden über die Übung informiert.

Generalmajor Winkelmayer, Militärkommandant Gitschthaler und Brigadekommandant Wörgötter werden über die Übung informiert.

Generalmajor Winkelmayer macht sich persönlich ein Bild vom Training.

Generalmajor Winkelmayer macht sich persönlich ein Bild vom Training.

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