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Größte Angelobung in Kärnten 2014

St. Andrä im Lavanttal, 24. Oktober 2014  - "Ich gelobe" hallte es am Freitag aus den Kehlen von über 600 Soldaten in der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal. Die Anzugelobenden waren Anfang September oder Oktober bei allen Kärntner Dienststellen und Verbänden eingerückt. Rund 2.500 Angehörige und Besucher, Abordnungen sowie zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik, dem öffentlichen Leben und Militär unterstrichen die Wichtigkeit dieses Festaktes. Die Angelobung ist ein offizieller Akt, bei dem die Rekruten ihr ganz persönliches Versprechen auf die Republik und die Demokratie ablegen.

Eine besondere Angelobung

Die Begrüßung stand ganz im Zeichen der Rekruten und Angehörigen und so wurden auch stellvertretend für alle Anzugelobenden sechs namentlich begrüßt. Diese Feier stellte nicht nur die größte Angelobung im heurigen Jahr in Kärnten dar, sondern hatte eine weitere Besonderheit vorzuweisen: Soldaten aus allen Kasernen aus Kärnten waren in St. Andrä vertreten. Das Programm startete in gewohnter Weise mit einer Totenehrung und Kranzniederlegung im Vorfeld. Als eindrucksvoller Schlusspunkt wurde zum Vorabend des Nationalfeiertages durch die Militärmusik Kärnten der Große Zapfenstreich aufgeführt.

Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit

"Das was uns wichtig ist zu schützen, wäre ohne das Bundesheer nicht vorstellbar. Durch die starke Verankerung in der Bevölkerung leisten die Soldatinnen und Soldaten auch im Katastrophenschutz gemeinsam mit den Einsatzorganisationen und vielen Ehrenamtlichen Unverzichtbares", betonte der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. "Wir haben durch die EU die längste Periode von Frieden in unserer Mitte. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass nicht weit von uns entfernt, und die Grenze zur Ukraine ist näher als jene zu Vorarlberg, Krieg und Auseinandersetzungen herrschen, die Bedrohungsszenarien für Europa aufflammen lassen. Daher ist ein funktionierendes Bundesheer wichtig", so Kaiser weiter.

Brigadier Walter Gitschthaler, Militärkommandant von Kärnten, ergänzte: "Friede, Freiheit und staatliche Ordnung sind keine Selbstverständlichkeit und nirgends auf der Welt zum Nulltarif aufrechtzuerhalten. Die Rekrutinnen und Rekruten leisten mit ihrem Grundwehrdienst einen wesentlichen Beitrag für die Aufgabenerfüllung des Bundesheeres."

Peter Stauber, Bürgermeister von St. Andrä, betonte: "Österreich braucht auch in Zukunft ein gut ausgebildetes und modern ausgerüstetes Heer. Daher müssen seitens der Regierung dem Bundesheer auch die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Der für die Gemeinden so wichtige Katastrophenschutz und der verpflichtende Auslandseinsatz sind die wichtigsten Aufgaben unseres Bundesheeres."

Die feierliche Angelobung wurde weiters von Kindern der Volksschule St. Ulrich, den Einsatzorganisationen wie Feuerwehren, Wasserrettung, Bergrettung oder Samariter-Hundestaffel sowie den Trachtengruppen und Traditionsverbänden mitgestaltet.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Vor der Angelobung fand eine Totenehrung statt.

Vor der Angelobung fand eine Totenehrung statt.

Kinder der Volksschule St. Andrä gestalteten das Vorprogramm.

Kinder der Volksschule St. Andrä gestalteten das Vorprogramm.

Einmarsch der Flagge mit Soldaten, Feuerwehr und zwei Damen der Trachtengruppe St. Andrä.

Einmarsch der Flagge mit Soldaten, Feuerwehr und zwei Damen der Trachtengruppe St. Andrä.

Stellvertretend für alle Soldaten traten zwei weibliche und vier männliche Rekruten vor und leisteten ihr Gelöbnis.

Stellvertretend für alle Soldaten traten zwei weibliche und vier männliche Rekruten vor und leisteten ihr Gelöbnis.

Zahlreiche Abordnungen umrahmten die Veranstaltung.

Zahlreiche Abordnungen umrahmten die Veranstaltung.

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