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Kärnten: 130 Soldaten kämpften gegen Waldbrand

Kärnten, 30. April 2015  - Bis zu 130 Soldaten des Bundesheeres befanden sich in der vergangenen Woche im Hilfs-Einsatz, um den Waldbrand in Kärnten unter Kontrolle zu bringen. Die Flüge mit der "Alouette" III werden weiter fortgesetzt, für die kommenden Tage hält das Bundesheer in Kärnten 120 Mann bereit.

7.000 Arbeitsstunden

106 Pioniere und Bergführer leisteten knapp 7.000 Arbeitsstunden im Brandgebiet. Sechs Alpin-Spezialisten des Jägerbataillons 26 sicherten die Einsatzkräfte mit Seilen und Ausrüstung im steilen Gelände. Bereits seit Dienstag, den 21. April, unterstützen auch fünf Hubschrauber und zwei Flugzeuge die Löscharbeiten.

1.500.000 Liter Löschwasser

Feuer und Löschwasser zerstörten die Straßen am Einsatzort. Die Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach machten sie wieder befahrbar. Die Feuerwehr und das Bundesheer konnten dadurch die Glutnester mit den Einsatzfahrzeugen besser erreichen. Insgesamt waren im Einsatz: Ein  "Black Hawk" S-70 Transporthubschrauber, zwei Agusta Bell 212, drei "Alouette" III-Helikopter und zwei Flugzeuge des Typs Pilatus PC-6 "Turbo Porter". In bisher 168 Flugstunden bekämpften diese Flammen und Glutnester mit dem Abwurf von eineinhalb Millionen Liter Wasser. 

"Alouette" weiterhin im Einsatz

Zusätzlich transportierten die Heeres-Maschinen 2,5 Tonnen Ausrüstung  der Einsatzkräfte. Zu Beginn des Einsatzes war der Abwurf von großer Menge an Wasser erforderlich. Deshalb setzte das Bundesheer den "Black Hawk" S-70 mit 3.000 Litern und die Agusta Bell 212 mit 1.000 Litern zu transportierender Wasserkapazität ein. Die Hubschrauber löschten den Brand aus großer Höhe. Die Pilatus PC-6 transportierte 800 Liter Wasser pro Flug für den Abwurf. Für das zielgenaue Löschen bleiben zwei "Alouette" III mit 500 Liter-Behälter weiterhin im Einsatz. Auf geringer Flughöhe erzeugt dieser Helikopter weniger Abwinde, wodurch Glutnester nicht wieder entfacht werden. 

Bundesheer hilft

Nach Naturkatastrophen oder besonders großen Unglücksfällen ist das Bundesheer zur Stelle, um der Bevölkerung zu helfen. Zum Einsatz kommen die Soldaten dann, wenn die zivilen Hilfskräfte alleine nicht mehr ausreichen. Meteorologen, Geologen und viele weitere Spezialisten des Heeres informieren die Streitkräfte rund um die Uhr über die Wettersituation und mögliche problematische Entwicklungen. Zeichnet sich ein Einsatz ab, hält das Bundesheer Personal, Fahrzeuge und Gerät bereit. Nach Anforderung von Bund, Länder oder Gemeinden können diese rasch in den Einsatz gehen.

Bis zu 130 Soldatinnen und Soldaten halfen den Einsatzkräften.

Bis zu 130 Soldatinnen und Soldaten halfen den Einsatzkräften.

Die Flüge mit der "Alouette" III werden weiter fortgesetzt.

Die Flüge mit der "Alouette" III werden weiter fortgesetzt.

Pioniere des Pionierbataillons 1 setzten Zufahrtswege instand.

Pioniere des Pionierbataillons 1 setzten Zufahrtswege instand.

Auch S-70 "Black Hawk" Transporthubschrauber wurden eingesetzt.

Auch S-70 "Black Hawk" Transporthubschrauber wurden eingesetzt.

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