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Katastrophenschutzübung "Combined Success 2016"

Wolfsberg, 09. Juni 2016  - Die Katastrophenschutzübung "Combined Success 2016" wurde im Bezirk Wolfsberg nach drei intensiven Tagen abgeschlossen. Es war bereits die sechste Station dieser Übungsserie an der vor allem der Führungssimulator der Theresianischen Militärakademie aus Wiener Neustadt beteiligt ist. 

"Combined Success"

Mit dem Führungssimulator können auf einfachem Wege Problemfelder aufgezeigt und Abläufe für den möglichen Ernstfall verbessert werden, ohne den aufwendigen Einsatz von Mannschaft und Gerät. "Combined Success" lief bereits in Völkermarkt, St. Veit, Villach, Spittal, Hermagor, im Jänner übten die Landeshauptstadt Klagenfurt und der Bezirk Klagenfurt-Land gemeinsam.

Die Einsatzleitung

Regelmäßige Krisenübungen sind das "Um und Auf", damit der nächsten Katastrophe, entschlossen und strukturiert begegnet werden kann. "Mit großer Vorfreude sahen die örtlichen Einsatzorganisationen und die Mitglieder des behördlichen Krisenstabes dieser Katastrophenschutzübung, die gemeinsam mit dem Bundesheer durchgeführt wurde, entgegen. Die schon bisher bestens bewährte Kooperation erfuhr durch diese Übung eine weitere Stärkung und Vertiefung sowie stellte das bisher Erlernte auf eine harte Probe", so der Einsatzleiter und Bezirkshauptmann von Wolfsberg, Georg Fejan.

Der Übungsverlauf

Rund 120 Personen im Bezirkskrisenstab, der Übungsleitung oder am Führungssimulator waren beteiligt. Die vorbereiteten Szenarien reichten von Hochwasser, Hangrutschungen, einer Explosion auf einem Werksgelände bis zu Zwischenfällen bei der Wasserversorgung. Stromausfälle, Bewältigung von Flüchtlingsbewegungen, Verkehrsunfälle und Berge- und Suchaktionen forderten die Einsatzkräfte, die über den Führungssimulator der Theresianischen Militärakademie realistisch eingespielt wurden.

Die Teilnehmer

An der Übung beteiligt waren die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg, Fachleute des Landes Kärnten, das Österreichisches Bundesheer, die Polizei, das Österreichische Rotes Kreuz, die Feuerwehr, Kärnten Netz, Verbund, Stadtwerke Wolfsberg und die Mondi Frantschach GmbH. Der Bezirkskrisenstab in der Bezirksalarm- und Warnzentrale Wolfsberg stand unter der Leitung von Bezirkshauptmann Georg Fejan. 

Die getroffenen Entscheidungen und angeordneten Maßnahmen wurden von den sogenannten "Operatoren" in den Führungssimulator eingegeben. Die fiktiven Einsatzkräfte, Gerätschaften, Hubschrauber oder Experten bewegten sich daraufhin in Echtzeit über die Landkarte.

Ziel der Übungsserie

Hauptziel von "Combined Success" ist, die behördlichen Alarm- und Notfallpläne für die Bewältigung verschiedener Katastrophenszenarien zu überprüfen und zu trainieren. So können Problemfelder aufgezeigt und Abläufe für den möglichen Ernstfall verbessert werden. Genau beobachtet wurden die Übungsteilnehmer von der Übungsleitung.

Vor Ort ein Bild von der Übung machten sich unter anderem Landesamtsdirektor Dieter Platzer, der Kärntner Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler und Zivilschutzverbandspräsident Rudolf Schober.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Schulter an Schulter wurden die Aufträge durchgeführt.

Schulter an Schulter wurden die Aufträge durchgeführt.

Mit dem Führungssimulator wurden die Einsätze ermöglicht.

Mit dem Führungssimulator wurden die Einsätze ermöglicht.

Der Bezirkskrisenstab koordinierte die Einsätze.

Der Bezirkskrisenstab koordinierte die Einsätze.

Einsatzleiter und Bezirkshauptmann von Wolfsberg, Georg Fejan: "Die nächste Krise kommt bestimmt."

Einsatzleiter und Bezirkshauptmann von Wolfsberg, Georg Fejan: "Die nächste Krise kommt bestimmt."

Die Übungsteilnehmer zum Abschluss bei der Pressekonferenz.

Die Übungsteilnehmer zum Abschluss bei der Pressekonferenz.

Übergabe des Zertifikates zur absolvierten Übung.

Übergabe des Zertifikates zur absolvierten Übung.

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