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Pioniere - die Alleskönner im Militärkommando Kärnten

Klagenfurt, 14. Juni 2016  - Katastrophenhilfe-Ausbildung, pioniertechnische Facharbeit, Behelfsbrückenbau, 24-Stunden-Kampftage und eine einwöchige Abschlussübung am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe - das sind nur einige der Vorhaben, die die Rekruten des Baupionierzuges im Militärkommando Kärnten erleben und dabei für den Ernstfall ausgebildet werden.

Die Pioniere in Kärnten

Neben dem großen Pionierverband in Villach, dem Pionierbataillon 1 der 7. Jägerbrigade, verfügt auch das Militärkommando Kärnten über einen Baupionierzug. Seine Soldaten gehören zur Stabskompanie in der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne. Diese maximal 32 Pioniere, Grundwehrdiener und Kadersoldaten, bezeichnen sich oft gerne als der "kleine Bruder" der Villacher Pioniere. Einer der Unterschiede liegt in der Fertigungstechnik der Objekte, da der Baupionierzug nicht über große Geräte verfügt und eher im kleinen Rahmen agiert. Das bedeutet: Die Soldaten verarbeiten hauptsächlich Holz.

"Gebaut wird was bleibt"

Grundkenntnisse und Fertigkeiten für die Katastrophenhilfe sind das Schwergewicht in der Ausbildung der Pioniere des Militärkommandos. "Jeder Rekrut soll bei uns, unbeachtet seiner Vorkenntnisse zunächst Grundkenntnisse erlangen und danach in die pioniertechnische Facharbeit wechseln. Das heißt, nach dem allgemeinen Kennenlernen des Einsatzspektrums der Pioniere soll sich ein Tischler, Schweißer oder Schlosser auch in seinem Bereich einbringen können", so Pionier-Zugskommandant Vizeleutnant Herbert Sulzer.

Gerade erst lernten die Pioniere, Stege zu bauen. "Dabei haben wir einen sogenannten belgischen Bock mit Bindeleinen errichtet, der als Stütze für einen behelfsmäßigen Steg dient", erklärt Gefreiter Arno Groll, für den die Katastrophenhilfe-Ausbildung ein Höhepunkt in seiner Ausbildung war.

"Die Vermittlung der Grundkenntnisse und Fertigkeiten ermöglicht uns, einfache Bauten mit dem Baupionierzug in vier bis fünf Stunden zu errichten, um so Hindernisse schnell überwinden zu können", fügt Pionier-Gruppenkommandant Wachtmeister Albert Stroißnig hinzu.

Die Variantenvielfalt lässt dabei viele verschiedene Wege im Aufbau des belgischen Bockes zu. Allein der Bindeleinen kann dabei in U-, Kreuz- oder Parallelschnürung angebracht werden. Eine Möglichkeit ist aber auch, die Enden zu verschrauben.

Die Ausbildung

Neben der Fach- und Katastrophenhilfe-Ausbildung erhalten die Pioniere aber auch eine grundlegende soldatische Ausbildung im allgemeinen Gefechtsdienst, Waffen- und Schießdienst, Körpergrundausbildung, Exerzierdienst und Selbst- und Kameradenhilfe.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Die Pioniere des Militärkommandos Kärnten.

Die Pioniere des Militärkommandos Kärnten.

Die Soldaten bei Windbrucharbeiten in Allentsteig.

Die Soldaten bei Windbrucharbeiten in Allentsteig.

Pioniere unerstützten auch im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Staatsgrenze.

Pioniere unerstützten auch im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Staatsgrenze.

Gefechtsdienst gehört ebenfalls zur Ausbildung.

Gefechtsdienst gehört ebenfalls zur Ausbildung.

Die Pioniere bei der Ausbildung.

Die Pioniere bei der Ausbildung.

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