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"Schulter an Schulter"- Lawineneinsatzübung

Goldeck-Seetal, 23. Jänner 2004  - Bergretter der Ortstellen Spittal/Drau, Gmünd, Kolbnitz und Vertreter des Roten Kreuz Spittal/Drau führten gemeinsam mit dem Jägerbataillon 26 Spittal/Drau am Goldeck/Seetal eine Lawineneinsatzübung durch.

Übungsannahme: Ein Schifahrer meldete um ca. 12.30 Uhr einen Lawinenabgang im Bereich des Doppelsesselliftes Goldeck/Seetal - zehn Personen wollten den steilen Abhang für eine Tiefschneeabfahrt nützen, als sie plötzlich von einer Lawine erfasst und verschüttet wurden.

Übungsablauf: Der Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 26 unter der Führung von Major Armin Grießer, die Bergrettungen Spittal/Drau, Gmünd, Kolbnitz und das Rote Kreuz Spittal/Drau wurden alarmiert. Bereits um 14.00 Uhr konnte die erste Einsatzbesprechung durch den Gesamtkoordinator Herrn Gerhard Wieser mit allen verfügbaren Organisationen durchgeführt werden.

Die Einsatzkräfte konnten innerhalb kürzester Zeit, durch den Einsatz von Suchhunden und Verschüttetensuchgeräten, sechs Personen lebend aus dem Lawinenkegel bergen, ärztlich versorgen und abtransportieren.

Da während der Arbeiten am Lawinenabhang eine Nachlawine die Suche kurz störte, konnten vier Personen trotz intensiver Bemühungen der zivilen und militärischen Sondierungsketten nur mehr tot geborgen werden.

Nach zweistündigem Einsatz waren alle Vermissten geborgen und die Einsatzkräfte konnten ihre Arbeit am Lawinenkegel beenden.

Für eine sehr gute Zusammenarbeit und Koordination mit zivilen Rettungsorganisationen ist es weiterhin nötig solche Szenarien zu üben, um den größtmöglichen Erfolg bei der Rettung von Menschenleben zu erzielen.

Ein Bericht von Oberleutnant Jürgen Mayer

Ein Bericht der Redaktion 7. J├Ągerbrigade

Eintreffen am  Einsatzort

Eintreffen am Einsatzort

Der Lawinenkegel

Der Lawinenkegel

Soldaten beim Sondieren

Soldaten beim Sondieren

Suchhunde im Einsatz

Suchhunde im Einsatz

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