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Das Jägerbataillon Kärnten - der Kärntner Milizverband

Klagenfurt, 06. Oktober 2017  - Das Jägerbataillon Kärnten wurde 2006 aus den Milizsoldaten der ehemaligen Jägerbataillone 46 und 27 gegründet. Der Sammelort im Falle einer Mobilmachung ist die Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt. Partnerverband ist das Jägerbataillon 26, ziviler Partner sind die Kärntner Landesversicherung sowie der Verein "Die 27er".

Der Kommandant des Bataillons

Oberstleutnant Mario Mikosch ist seit 2013 Kommandant des Jägerbataillons Kärnten. Seinen zivilen Alltag, die Arbeit in der Kärntner Landesregierung, stellt er in der Zeit von Übungstagen hintan. Seine Laufbahn begann 1983 als Einjährig-Freiwilliger beim Landwehrstammregiment 71. Bis zur Übernahme des Bataillons war er in den verschiedensten Funktionen tätig: Vom stellvertretenden Zugskommandanten bis zum Ausbildungsoffizier; dabei konnte er viele Erfahrungen sammeln. "Die Hauptaufgabe des Jägerbataillons Kärnten ist der Schutz kritischer Infrastruktur. Derzeit hat das Bataillon einen Befüllungsgrad von über 100 Prozent von Übungspflichtigen, das heißt, es stehen ständig ausreichend Milizsoldaten mit vorhandenen Übungstagen dem Bataillon zur Verfügung", erklärt Mikosch.

Übungs-Serien

Unter Namen wie "Zirbenland", "Nieswurz" und "Anser" tritt das Bataillon in einem zweijährigen Rhythmus zu gemeinsamen Übungen an. Die erste Übung des Bataillons fand 2006 statt. Zwei Jahre später konnte das Jägerbataillon Kärnten seine Einsatzfähigkeit bei der Übung "Zirbenland" am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe erstmals unter Beweis stellen. 

Geübt wurden dabei Gefechtstechniken zum Thema "Schutz", wie die Sicherung von Verfügungsräumen, Schutz von Transporten und Patrouillentätigkeit. 2010 stand bei der Übung "Nieswurz" der Schutz kritischer Infrastruktur im Mittelpunkt. Die Übung "Anser" im Jahr 2013 fand im Gelände und an realen Schutzobjekten statt - der Höhepunkt der bisherigen Ausbildung im Bataillon.

Schutz kritischer Infrastruktur

Unter den zukünftigen Aufgaben des Bundesheeres gewinnt der Schutz kritischer Infrastruktur bei einer wachsenden Abhängigkeit der Gesellschaft von Infrastruktureinrichtungen und einer weltweit zunehmenden Bedrohung durch Terroranschläge ständig an Bedeutung. Unter den Begriff "kritische Infrastruktur" fallen alle Einrichtungen, die unsere moderne Gesellschaftsform am Funktionieren halten, wie Energieanlagen, Energienetze, Kommunikationseinrichtungen, Informationstechnologie, Verkehr und Transport.

Das Truppenkörperabzeichen

Das Truppenkörperabzeichen ist als gotischer Dreiecksschild ausgeführt. Im oberen Bereich sind in der linken Ecke diagonal die Landesfarben von Kärnten dargestellt, daneben der goldene Schriftzug "JgBK". Da es sich beim Jägerbataillon Kärnten um das so genannte "Bundesländerbataillon" - das einzige Milizbataillon Kärntens - handelt, stand bei der Gestaltung der Bezug zum Land Kärnten im Vordergrund.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Oberstleutnant Mario Mikosch ist Kommandant des Jägerbataillons Kärnten.

Oberstleutnant Mario Mikosch ist Kommandant des Jägerbataillons Kärnten.

Regelmäßiges Schießtraining...

Regelmäßiges Schießtraining...

...ist Bestandteil der Übungen.

...ist Bestandteil der Übungen.

"Crowd and Riot Control" bei Demonstrationen...

"Crowd and Riot Control" bei Demonstrationen...

...wurde auch bei der diesjährigen "Zirbenland" trainiert.

...wurde auch bei der diesjährigen "Zirbenland" trainiert.

Das Truppenkörperabzeichen des Bataillons.

Das Truppenkörperabzeichen des Bataillons.

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