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Bundesheer-Kontingent geht gut vorbereitet ins Kosovo

Götzendorf, 17. März 2009  - Rund 420 Soldaten des Bundesheeres bereiten sich zurzeit in Götzendorf auf ihren Einsatz im Kosovo vor. Bereits zum 20. Mal wechselt am Balkan das österreichische Kontingent für die Kosovo Force.

Force Integration Training

Das "Force Integration Training", an dem insgesamt 725 Soldaten teilnehmen, wird von der 7. Jägerbrigade geleitet. Realistisch dargestellte Übungseinlagen sollen die Soldaten dabei optimal auf die Situation im Kosovo und eventuell zu erwartende Probleme vorbereiten.

So galt es für die Einsatzkräfte heute, am ersten Übungstag, bereits eine heikle Aufgabe zu lösen: Ein Fahrzeug fuhr abseits der Straße auf eine Mine. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Das angeforderte Entminungs-Team sicherste zunächst den Weg zum Fahrzeug, um den Verletzten zu bergen und zum Notarzt zu bringen.

Von erfahrenen Schiedsrichtern werden sowohl das richtige Verhalten der Soldaten vor Ort als auch die angeordneten Maßnahmen ihrer Kommandanten bewertet. Mit einem ausführlichen "Feedback" am Ende der Übung präsentierten die Beobachter dann dem zukünftigen Kommandanten des Manöverbataillons Dulje, Oberstleutnant Ulfried Khom, den Ist-Stand seines Bataillons.

Checkpoints und Patrouillen

Eine wesentliche Aufgabe im Kosovo wird die Durchführung von Patrouillen sein. Fußpatrouillen sollen vor allem das persönliche Gespräch mit den Einheimischen suchen. Dies steigert das Ansehen der Einsatzkräfte und erhöht gleichzeitig das Vertrauen der Bevölkerung in diese.

Kontrolltätigkeiten an Checkpoints werden mittlerweile vorrangig durch die Kosovo-Polizei durchgeführt. Trotzdem trainieren die österreichischen Soldaten derartige Einsätze, um auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet zu sei.

Rotation steht bevor

Noch diese Woche schließen die Soldaten ihre Einsatzausbildung ab. Am 27. März findet die Verabschiedungsfeier in der Erzherzog-Johann-Kaserne im steirischen Straß statt. Ab 30. März beginnen dann die Rotationsflüge in den Kosovo.

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Üben für den Ernstfall: Ein Entminungsspezialist sichert den Weg zu einem Minenunfall.

Üben für den Ernstfall: Ein Entminungsspezialist sichert den Weg zu einem Minenunfall.

Das Minenopfer wird vom Notarzt versorgt.

Das Minenopfer wird vom Notarzt versorgt.

Auch Personenkontrollen an Checkpoints werden trainiert.

Auch Personenkontrollen an Checkpoints werden trainiert.

Soldaten bei der Arbeit im Gefechtsstand des Manöverbataillons Dulje.

Soldaten bei der Arbeit im Gefechtsstand des Manöverbataillons Dulje.

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