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Bundesheer verstärkt Einsatz in der Oststeiermark

Feldbach/Fürstenfeld, 29. Juni 2009  - Mit Montag beginnt das Bundesheer, vor allem in den Bezirken Feldbach und Fürstenfeld mehr Soldaten einzusetzen, um dort neue Gefahren nach Unwettern abzuwenden. Der Einsatz in der Oststeiermark wächst damit auf über 300 Personen an; unterstützt werden die Helfer von Baggern und anderen schweren Pioniergeräten.

Kritische Hänge abstützen

Die wichtigste Aufgabe der Einsatzkräfte besteht nun darin, insgesamt 27 kritische Berghänge abzustützen und dadurch Hangrutschungen zu verhindern. Dabei wenden die Pioniere verschiedene Arbeitstechniken an: Sie füllen Steinkästen oder platzieren Panzerigel aus Stahl.

Hunderte Panzerigel, zehntausende Sandsäcke

Hunderte dieser Panzerigel, die eigentlich als Hindernisse für Kampffahrzeuge konzipiert wurden, dienen den Helfern als Unterkonstruktion für zehntausende Sandsäcke, die auf diese tonnenschweren Stahlgerüsten aufgebracht werden. Heute konzentrieren sich die Tätigkeiten der Soldaten auf Tagensdorf im Gemeindegebiet von St. Stefan im Rosental, wo bis zu 70 Panzerigel mit einem Gewicht von 28 Tonnen verlegt werden müssen, um ein Gehöft vor einem Erdrutsch sichern.

400 Hangrutschungen im Bezirk Feldbach

In den letzten Tagen wurden allein im Bezirk Feldbach über 400 Hangrutschungen registriert. Nach ersten Schätzungen wird das Bundesheer noch mehrere Wochen lang im Einsatz stehen. Unter anderem ist auch der Bau einer Behelfsbrücke in Studenzen in Vorbereitung.

Soldaten des Bundesheeres platzieren hunderte Panzerigel.

Soldaten des Bundesheeres platzieren hunderte Panzerigel.

Die Stahlkonstruktionen dienen als Gerüst für zehntausende Sandsäcke und sollen Hangrutschungen verhindern.

Die Stahlkonstruktionen dienen als Gerüst für zehntausende Sandsäcke und sollen Hangrutschungen verhindern.

Der Einsatz der Hilfskräfte könnte noch mehrere Wochen andauern.

Der Einsatz der Hilfskräfte könnte noch mehrere Wochen andauern.

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