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Felsabsprengung am Predigtstuhl

Veitsch/Mürztal, 27. Mai 2003  - Nachdem Schlechtwetter den Assistenzeinsatz des Bundesheeres mehr als zwei Wochen lang behindert hatte, gelang am 27 Mai um 14.35 Uhr die Sprengung von absturzgefährdetem Felsmaterial am Predigtstuhl.

Um 5.30 Uhr stiegen Pioniersprengmeister und Heeresalpinisten gemeinsam mit der Bergrettung auf um die Ladungen anzubringen. Dabei wurden 11 Ladungen mit gesamt 24 kg Austrogel und 10 kg Knauerit angebracht um die gefährliche Felsformation zum kontrollierten Absturz zu bringen.

Eine besondere Herausforderung stellte die steile Wand dar, in der nur angeseilt gearbeitet werden konnte. Das benötigte Material wurde durch das Hubschraubergeschwader aus Aigen auf das Plateau geflogen. Zur Sicherstellung der ersten Hilfe stand während der Vorbereitung und Sprengung ein Sanitätstrupp und ein Notarzt bereit.

Diese Felssprengung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Mürzzuschlag, dem Geologen vom Land Steiermark und der örtlichen Bergrettung. Mit der Felssprengung konnte die akute Gefährdung gebannt werden. Auf Grund der geologischen Struktur und des hochalpinen Charkters der Hohen Veitsch sind aber weiter Steinschlaggefahren nicht auszuschliessen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Das Anbringen der Ladungen..

Das Anbringen der Ladungen..

erforderte hochalpine Qualifikationen

erforderte hochalpine Qualifikationen

 Sprengung um 14.35 Uhr

Sprengung um 14.35 Uhr

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