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7. Jägerbrigade unter neuem Kommando

Klagenfurt, 07. Dezember 2012  - Bei eisigen Temperaturen fand am Freitag in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt die feierliche Kommandoübergabe der 7. Jägerbrigade statt. Zahlreiche Fest- und Ehrengäste trotzten den Minusgraden und harrten bis zum Ende des Festaktes mit einem Vorbeimarsch der Soldaten der "Siebenten" aus.

Krönung seiner Soldatenlaufbahn

"Kommandant sein ist weit mehr als eine bloße Funktion - es ist dies, ganz gleich auf welcher Ebene, die Krönung unserer Soldatenlaufbahn", sagte Brigadier Thomas Starlinger bei seiner Abschiedsrede. "Ich mache mich jetzt mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Weg zu meiner neuen Funktion als Leiter Operationsplanungen im zukünftigen Multinationalen Kommando Operative Führung in Ulm."

Was ihn freue, so Starlinger weiter, sei, dass Brigadier Gerhard Christiner seinen Weg fortsetze, wozu er ihm viel Soldatenglück wünsche. Außerdem blicke er seiner neuen Aufgabe mit dem Wissen entgegen, auch künftig Soldaten der "Siebenten" bei EU- oder Nato-Operationen im Einsatz wiederzusehen.

Feierliche Kommandoübergabe

Mit den Worten "ich übergebe dir hiermit das Feldzeichen der 7. Jägerbrigade und damit auch das Kommando", übergab Streitkräftekommandant Generalleutnant Günter Höfler die Führungsverantwortung an Brigadier Gerhard Christiner.

Der Steirer Gerhard Christiner, Jahrgang 1964, musterte nach Abschluss der Theresianischen Militärakademie 1987 nach Niederösterreich aus. Sein weiterer militärischer Werdegang umfasste Tätigkeiten in verschiedenen Funktionen bei Ausbildungsverbänden sowie an der Militärakademie.

Von 1994 bis 1997 absolvierte er den Generalstabslehrgang und wurde dann stellvertretender Ausbildungsverantwortlicher des Militärkommandos Steiermark. Weitere Stationen waren das Kommando des I. Korps und das Kommando Internationale Einsätze. Seit 2006 versieht er als Leiter der Operationsplanung seine Tätigkeit beim Streitkräfteführungskommando in Graz. Seinen letzten Auslandseinsatz absolvierte er als Leiter der Einsatzunterstützung im Multinationalen Kommando der KFOR von Jänner bis Juli 2009 im Kosovo. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Antrittsrede des neuen Kommandanten

Brigadier Gerhard Christiner dankte dem scheidenden Kommandanten für die hervorragend vorbereitete Übergabe. "Starlinger hat durch seine innovativen Ideen und seinen geradlinigen Führungsstil den Charakter der 7. Jägerbrigade in den letzten fünf Jahren in eindrucksvoller Weise geprägt", so der neue Kommandant über seinen Vorgänger. Hervorzuheben sei auch sein Engagement für das Pilotprojekt 3 (Professionalisierung der Verbände), das beim Jägerbataillon 25 in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt umgesetzt wird. Christiner weiter: "Ich bin felsenfest davon überzeugt, gemeinsam mit den Soldatinnen und Soldaten der 'Siebenten' die Herausforderungen des nächsten Jahres mit Bravour zu bewältigen."

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Brigadier Starlinger bei seiner Abschiedrede als Brigadekommandant.

Brigadier Starlinger bei seiner Abschiedrede als Brigadekommandant.

Streitkräftekommdant Höfler übergab Brigadier Christiner das Feldzeichen der "Siebenten".

Streitkräftekommdant Höfler übergab Brigadier Christiner das Feldzeichen der "Siebenten".

Der neue Kommandant, Brigadier Christiner, bei seiner Ansprache.

Der neue Kommandant, Brigadier Christiner, bei seiner Ansprache.

Oberstleutnant Khom kommandierte den Festakt und marschierte an der Spitze der Soldaten vom Antreteplatz.

Oberstleutnant Khom kommandierte den Festakt und marschierte an der Spitze der Soldaten vom Antreteplatz.

Mit einem Vorbeimarsch der Soldaten und Fahrzeuge der "Siebenten" endete die feierliche Kommandoübergabe.

Mit einem Vorbeimarsch der Soldaten und Fahrzeuge der "Siebenten" endete die feierliche Kommandoübergabe.

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