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Bundesheer-Bediensteter schwimmt eine Meile im eiskalten Grundlsee

Grundlsee, 01. März 2014  - Bei Wassertemperaturen von drei bis vier Grad ist es dem Heeresbediensteten Josef Köberl am Samstag als erstem Österreicher gelungen, die sogenannte "Ice-Mile" zu durchschwimmen. Auf einer Strecke von rund 1.600 Metern ging es dabei vor allem darum, die Kälte zu besiegen. Nur mit Badehose und Schwimmhaube bekleidet, nahm Köberl die extreme Herausforderung im Grundlsee in Angriff – und war erfolgreich.

Nur wenige haben es bisher geschafft

Die Ice-Meile haben weltweit erst etwas mehr als 70 Sportler geschafft. Darunter befand sich bisher kein Österreicher. Köberl über seinen Erfolg: "Die Bedingungen wie starker Wind, Strömung und hoher Wellengang waren extrem. Ohne die Unterstützung durch meine Familie, meine engagierten Helfer und die Sponsoren wäre diese Leistung nicht möglich gewesen."

Die Kälte lässt bei derart niedrigen Wassertemperaturen die Zehen des Athleten fast taub werden und das Gesicht vor Kälte erstarren. Die Hände fühlen sich nach wenigen Minuten im Wasser an wie aus Stahl.

Weitere extreme Bewerbe geplant

Von 20. bis 23. März wird Josef Köberl am "Winter Swimming World Championship" in Finnland teilnehmen. Dort ist mit Lufttemperaturen bis zu minus 40 Grad zu rechnen. Geschwommen wird in einem aus dem Eis geschnittenen Stadion im Fluss Kemijoki bei einer erwarteten Wassertemperatur zwischen null und zwei Grad Celsius.

Als erster Österreicher durch den Ärmelkanal

Im Juli 2014 will der Heeresbedienstete neuerlich Geschichte schreiben und als erster Österreicher den Ärmelkanal nach den strengen Regeln der "Channel Swimming Association" durchschwimmen: 34 Kilometer in rund zwölf Stunden.

Extremsportler und Berufssoldat

Der Extremsportler und Berufssoldat Josef Köberl wurde in Bad Ischl geboren und wuchs im Ausseerland auf. Heute lebt der 37-jährige in Wien, ist verheiratet mit Frau Christine und Vater von zwei Kindern. Mit 19 ging Köberl zum Bundesheer. Als Unteroffizier im Verteidigungsministerium ist er für die Sicherheit im österreichischen Luftraum zuständig. Seine Aufgabe ist die Vergabe von Genehmigungen für militärische Überflüge durch ausländische Armeen.

Schwimmen für den guten Zweck

Zwei Schicksalsschläge haben das Leben des Extremsportlers geprägt: Der Tod seines Vaters, als er sechs war und neun Jahre später der Tod der Schwester. Beide starben an Krebs. Der Sport half Josef Köberl, diese Ereignisse besser zu verarbeiten. Und damit war auch klar, dass seine sportlichen Leistungen nicht nur Selbstzweck sein konnten. Sie sollen jenen zu Gute kommen, die am dringendsten Hilfe brauchen: Kindern, die an Krebs erkrankt sind. Deswegen geht der Reinerlös des Sport-Projektes an die Kinderkrebsforschung.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Josef Köberl unterwegs im eiskalten Grundlsee.

Josef Köberl unterwegs im eiskalten Grundlsee.

Der Extremsportler mit einem seiner Begleitboote.

Der Extremsportler mit einem seiner Begleitboote.

Im Juli 2014 will der Heeresbedienstete als erster Österreicher den Ärmelkanal durchschwimmen.

Im Juli 2014 will der Heeresbedienstete als erster Österreicher den Ärmelkanal durchschwimmen.

Köberls Familie unterstützt das Vorhaben.

Köberls Familie unterstützt das Vorhaben.

Köberl blickt den Herausforderungen optimistisch entgegen.

Köberl blickt den Herausforderungen optimistisch entgegen.

Sein Sportprojekt wird vom Bundesheer unterstützt.

Sein Sportprojekt wird vom Bundesheer unterstützt.

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