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Sprengausbildung beim Militärkommando Steiermark

Seetaler Alpe, 08. August 2014  - Das Militärkommando Steiermark investiert - auch wegen der zahlreichen Katastropheneinsätze in den vergangenen Jahren - laufend in die Ausbildung des Pionierpersonals. Mittlerweile verfügt das Kommando über einen hohen Anteil an qualifiziertem Sprengpersonal, vom Pioniersprengmeister bis zum Sprenglehrer.

Lehrgang für Truppensprengbefugnis

Von 28. Juli bis 5. August haben insgesamt 16 Kursteilnehmer vom Gefreiten bis zum Leutnant, darunter auch fünf Kadersoldaten aus der Miliz, den Lehrgang für ihre Truppensprengbefugnis absolviert. Die Teilnehmer erwarben dabei die Qualifikation, Sprengungen auf militärischen Übungsplätzen mit militärischen Spreng- und Zündmitteln selber durchzuführen oder diese Ausbildung für Grundwehrdiener zu leiten. Im Falle von Einsätzen jedweder Art dürfen diese im sicheren Umgang mit Sprengstoffen ausgebildeten Pioniere auch Sprengungen im zivilen Umfeld durchführen.

Umfangreiche Wissensvermittlung

Jede Manipulation mit Spreng- und Zündmitteln erfordert Wissen und Können, um damit sicher und unfallfrei umzugehen. Daher war die sichere Handhabung und der richtige Gebrauch von Sprengmitteln das Schwergewicht der praktischen Ausbildung. Ladungsberechnungen für die Sprengung unterschiedlichster Materialien, die fehlerfreie Anwendung aller Sicherheitsbestimmungen und die Vermittlung von Kenntnissen über die Wirkungsweise von Sprengstoff rundeten diese Ausbildung ab.

Die Teilnehmer wissen um ihre Verantwortung

Leutnant Markus Fischer ist stellvertretender Kommandant einer Kompanie beim Jägerbataillon 17 in Straß. Über seine besondere Motivation, diese Truppensprengausbildung zu absolvieren, erzählt er: "Ich habe nun die Befähigung, mit den Rekruten eine zusätzliche, interessante Ausbildung zu gestalten. Ich bin berechtigt, die Grundwehrdiener im praktischen Umgang mit Spreng- und Zündmitteln zu schulen, zum Beispiel das Zünden einer 10-Dekagramm-Bohrpatrone. Ich selbst darf ihnen vorzeigen, welche zerstörerische Wirkung fünf Kilogramm Sprengstoff beim Sprengen von Holz, Mauerwerk oder Felsen erzeugen."

Laufbahnkurs für Milizkadersoldaten

Wachtmeister Johannes Pölzl ist Milizunteroffizier bei der Pionierkompanie Steiermark. Für ihn war die Ausbildung ein verpflichtender Laufbahnkurs, weil er bei der Pionierkompanie die Funktion als Zugskommandant anstrebt. "Ich will beim Österreichischen Bundesheer die Ausbildung als Sprengmeister absolvieren. Diese Befähigung wird mir auch als zivile Berechtigung anerkannt. Militärisch benötige ich die Ausbildung für die Arbeit mit meinen Milizkameraden bei Übungen und bei Einsätzen", sagt der engagierte Milizunteroffizier.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Ein Stück Holz wird mit plastischem Sprengstoff zur Sprengung vorbereitet.

Ein Stück Holz wird mit plastischem Sprengstoff zur Sprengung vorbereitet.

Wachtmeister Erkinger von der ABC-Abwehr-Kompanie beim Scharfmachen der Ladungen.

Wachtmeister Erkinger von der ABC-Abwehr-Kompanie beim Scharfmachen der Ladungen.

An einem Stahlträger wird die Sprengladung befestigt.

An einem Stahlträger wird die Sprengladung befestigt.

Leutnant Fischer hat die Ladung berechnet.

Leutnant Fischer hat die Ladung berechnet.

Wachtmeister Pölzl ist mit Begeisterung bei dieser Ausbildung.

Wachtmeister Pölzl ist mit Begeisterung bei dieser Ausbildung.

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