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Rekruten absolvieren neuen Leistungstest beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7

Feldbach, 27. Februar 2015  - Grundwehrdiener des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7 absolvierten die neuen sportmotorischen und militärspezifischen Leistungstests. Diese Leistungstests sind Teil der Wehrdienstreform zur Attraktivierung des Grundwehrdienstes. Die militärische Basisfitness zielt darauf ab, die Gesundheit der Soldaten durch Bewegungsmaßnahmen zu fördern und darüber hinaus die körperlichen Leistungsvoraussetzungen für die Bewältigung militärischer Aufgaben und Tätigkeiten zu schaffen.

Sportmotorische Fähigkeiten

Der 2.400-Meter-Lauf und Liegestütz dienen zur Testung der Kraft- und Ausdauerleistungsfähigkeit. Im neuen Leistungstest für Grundwehrdiener werden zudem ein Koordinationssternlauf, ein Medizinballstoß und ein Rumpfkraft-Test durchgeführt. Ziel der zusätzlichen Module ist die Testung der Schnellkraft im Arm-, Schulter- und Rumpfbereich.

Militärspezifische Tests

Der militärspezifische Teil der Testung besteht aus dem sogenannten "Soldaten-Parcours". Dieser Parcours ist ein Komplextest, zur Überprüfung der militärischen Grundanforderungen. Ziehen und Tragen sowie das Heben und Ablegen von Lasten als auch das Bewegen im Gelände mit militärischer Ausrüstung sind Teil davon. Offiziersstellvertreter Richard Pipan ist Bundesheer Sportausbildertrainer und erklärt: "Diese vier Stationen dienen der Simulation von Kraft und Ausdaueranforderungen im Einsatz."

Simuliert wird dabei:

  • das militärische Bewegen im Gelände,
  • Retten eines Verwundeten in die nächste Deckung,
  • der Krankentransport eines Verletzten und das Heben eines Verwundeten auf die Ladefläche eines Fahrzeugs.

"Der neue Leistungstest wird von unseren Rekruten sehr gut angenommen. Es entsteht ein Wettkampfgedanke, der die Kameradschaft  untereinander fördert. Die Grundwehrdiener pushen sich gegenseitig zu mehr Leistung", erzählt Pipan weiter. Abgeschlossen wird die militärische Leistungsüberprüfung mit einem Eilmarsch mit Gepäck und Waffe über eine Distanz von 3.200 Meter.

Rekrut Stefan Hödl kam das erste Mal mit einem derartigen Leistungstest in Berührung. Er schildert seine Erfahrung: "Es entwickelte sich sehr schnell ein Wettkampfgedanke untereinander. Jeder versucht schneller zu sein. Jeder motiviert sich gegenseitig zu mehr Leistung."

Individuelle Förderung der Leistungsfähigkeit

Der Trainings- und Fitnesszustand sowie Körpergewicht und Taillenumfang der Rekruten wird während ihres Grundwehrdienstes zwei bis drei Mal festgestellt und in einer Datenbank gespeichert. Die Ergebnisse der Tests ermöglichen eine individuelle Förderung der sportlichen Leistungsfähigkeit.

"Interessant ist der eigene Stand der Fitness und vor allem der direkte Vergleich zu den Kameraden. Ich empfehle jeden diesen Test zu absolvieren", sagt Hödl abschließend.

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Ein Koordinationssternlauf ist Teil der sportmotorischen Testung.

Ein Koordinationssternlauf ist Teil der sportmotorischen Testung.

Testung der Kraftausdauerleistungsfähigkeit der ventralen Rumpfkette.

Testung der Kraftausdauerleistungsfähigkeit der ventralen Rumpfkette.

Die Rekruten des Bataillons beim Start des 2.400 Meter-Laufes.

Die Rekruten des Bataillons beim Start des 2.400 Meter-Laufes.

Offiziersstellvertreter Richard Pipan überprüft die korrekte Ausführung der Liegestütze.

Offiziersstellvertreter Richard Pipan überprüft die korrekte Ausführung der Liegestütze.

Rekrut Stefan Hödl beim Ziehen und Bewegen von einer Last.

Rekrut Stefan Hödl beim Ziehen und Bewegen von einer Last.

Die Feldbacher Grundwehrdiener absolvieren den Eilmarsch über 3.200 Meter.

Die Feldbacher Grundwehrdiener absolvieren den Eilmarsch über 3.200 Meter.

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