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Milizsoldaten der "Siebenten" trainieren in Kärnten

Klagenfurt, 10. April 2015  - Am Donnerstag rückten rund 60 Milizsoldaten der 7. Jägerbrigade in die Klagenfurter Windisch-Kaserne ein. Nach administrativen Tätigkeiten bezogen die Milizsoldaten am Truppenübungsplatz Marwiesen für drei Tage ihr Ausbildungslager.

Fordernde Ausbildung

Für die Milizsoldaten stand eine fordernde Ausbildung am Programm: Scharfschießen mit Pistole 80- und Sturmgewehr 77, Selbst- und Kameradenhilfe sowie ABC-Abwehr. Weiters wurden die Soldaten auch am geschützten Mehrzweckfahrzeug Iveco und dem Sturmgewehr 77 in der Spezialausführung "Kommando", das die Spezialisten des Jägerbataillons 25 als Standardbewaffung tragen, eingewiesen.

"Mit dieser Waffe wären meine Schießergebnisse noch besser", schmunzelt Oberstleutnant Schelch, der im Zivilberuf Leiter des bundesweiten Fachbereichs Zoll- und Verbrauchsteuern im Finanzministerium ist und beim Bundesheer im Versorgungsdienst tätig ist.

Dienstaufsicht des Brigadekommandanten

Der Kommandant der 7. Jägerbrigade, Brigadier Jürgen Wörgötter, machte sich selbst ein Bild von der Ausbildung der Milizsoldaten und informierte sich aus erster Hand von deren Anliegen. "Die Miliz in unseren südlichen Bundesländern hatte schon in der Vergangenheit einen sehr hohen Besetzungsgrad und damit ihre hohe Leistungsbereitschaft bewiesen. Heute verspüre ich eine besondere Art der Aufbruchsstimmung. Diese gilt es nun zu nützen und zu fördern. Es geht darum, die Leistungsfähigkeit und damit die Einsatzbereitschaft der Milizsoldaten der Brigade für künftige Aufgaben und Herausforderungen zu steigern. Es gibt noch genug zu tun", so Wörgötter.

Ziel des Trainings

"Die Milizsoldaten sollen ihre erlernten militärischen Kenntnisse und Fertigkeiten festigen und verbessern, sowie nächste Woche am Brigadegefechtsstand im Rahmen der Führungssimulatorausbildung in Weitra praktisch anwenden", sagt Ausbildungsleiter Oberstleutnant Michael Olsacher.

"Die angekündigten Investitionen für die Miliz sind dringend und positiv zu bewerten. Damit allein ist es aber nicht getan. Wir benötigen weiteren Invest für Infrastruktur, Mobilität und Ausbildung für einen noch größeren Anteil der präsenten Truppe. Nicht zuletzt für die geforderte Optimierung der Ausbildung unserer jungen Rekruten. Adäquate Unterkunft, moderne Ausrüstung und eine fordernde Ausbildung sind Garanten für eine schlagkräftige und damit motivierte Truppe - egal ob Grundwehrdiener, Miliz- oder Berufssoldat", so der Brigadekommandant abschließend zu den Milizsoldaten.

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Mit den Ergebnissen beim Schießen war der Brigadekommandant sehr zufrieden.

Mit den Ergebnissen beim Schießen war der Brigadekommandant sehr zufrieden.

Oberstleutnant Reinhard Schelch mit dem Sturmgewehr 77 in Spezialausführung.

Oberstleutnant Reinhard Schelch mit dem Sturmgewehr 77 in Spezialausführung.

Auch Selbst- und Kameradenhilfe stand am Ausbildungsprogramm.

Auch Selbst- und Kameradenhilfe stand am Ausbildungsprogramm.

Bei der Ausbildung zur ABC-Abwehr waren die Milizsoldaten mit Eifer bei der Sache.

Bei der Ausbildung zur ABC-Abwehr waren die Milizsoldaten mit Eifer bei der Sache.

Brigadier Jürgen Wörgötter, r., im Gespräch mit Rechtsberater Oberst Christof Dunst.

Brigadier Jürgen Wörgötter, r., im Gespräch mit Rechtsberater Oberst Christof Dunst.

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