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Flüchtlinge und Nationalfeiertag: Warum schickt das Bundesheer nicht mehr Soldaten an die Grenze?

Wien, 24. Oktober 2015  - Zurzeit stellen sich viele Österreicher die Frage, warum das Bundesheer in der derzeitigen Flüchtlingssituation nicht mehr Soldaten in die betroffenen Grenzregionen schickt. Und ob das Heer die große Veranstaltung zum Nationalfeiertag nicht besser aus aktuellem Anlass absagen sollte.

Heer darf nicht selbstständig tätig werden

Selbstständig und von sich aus darf das Bundesheer nicht tätig werden. Zuerst muss es von den zivilen Behörden angefordert werden, erst dann rücken die Soldaten aus. Nach einer solchen Anforderung aber immer, sofort und mit so viel Personal wie gefordert.

Warum wird die Feier zum Nationalfeiertag nicht abgesagt?

Die Veranstaltung am Wiener Heldenplatz findet unabhängig von den laufenden Einsätzen statt. Die Arbeit der Soldaten in den Grenzregionen wird davon in keinster Weise beeinträchtigt. Außerdem feiern Bevölkerung und Soldaten die Angelobung von rund 1.400 Rekruten und das 60-jährige Bestehen des Bundesheeres.

Genügend Personalreserven

Das Bundesheer hat nach wie vor genügend Personalreserven - sollten diese benötigt und angefordert werden, können sie jederzeit ausrücken.

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