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Jägerbataillon 25: Einsatzübung als NATO-Reserve hat begonnen

Deutschland, 15. Mai 2017  - Erstmalig übernimmt eine österreichische Einheit das Kommando über eine Kriseneingreiftruppe der NATO ("North Atlantic Treaty Organization") für den Kosovo. Das Jägerbataillon 25, das in der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne stationiert ist, bereitet sich seit dem Wochenende am Truppenübungsplatz Altmark in Deutschland auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vor. Gemeinsam mit einer deutschen Kompanie werden die rund 800 österreichischen und deutschen Soldaten bei einer zehntägigen Übung auf die Probe gestellt.

Formierung des Bataillons

"Das Kommando über diese Reserve-Einheit zu übernehmen ist für unser Bataillon natürlich eine große Herausforderung. Die Übung vergleiche ich mit einem Wettkampf: Wir haben monatelang dafür trainiert und nun können wir zeigen was wir können", sagte der Kommandant des Jägerbataillons 25, Oberstleutnant Alexander Raszer.

Im Laufe der letzten Woche kamen die Klagenfurter Soldaten sowie sämtliches Gerät in Deutschland an, am Wochenende wurden die Soldaten sowie alle Fahrzeuge und Radpanzer mit Simulatoren ausgerüstet. Nach erfolgter Formierung steht das binationale Bataillon nun für Übungseinsätze bereit.

Gemeinsames Training

"Ich wünsche jedem Einzelnen alles Gute, den Kommandanten eine umsichtige Führung und uns allen einen erfolgreichen und interessanten Trainingsverlauf", so Übungsleiter und Kommandant der 7. Jägerbrigade, Brigadier Jürgen Wörgötter, bei der Begrüßung der Übungsteilnehmer am Truppenübungsplatz Altmark.

Die Reserve-Bataillone ("Operational Reserve Force") wurden mit der Truppenreduzierung auf dem Balkan bei EUFOR ("European Union Force") und KFOR ("Kosovo Force") durch die NATO als operative Reserve eingerichtet, um auf Spannungen und Krisen rasch durch Verstärkung der Einsatzkräfte vor Ort reagieren zu können.

Motivation und Überprüfung

"Die Motivation unserer Soldaten ist ausgezeichnet, alle wollen sich beweisen und die Kompanie ist gut vorbereitet", sagte Oberstleutnant Christian Märkl, Vertreter der Bundeswehr und künftig stellvertretender Kommandant des Bataillons vor Trainingsbeginn.

In den nächsten eineinhalb Wochen hat sich das Bataillon einer Überprüfung durch internationale NATO-Evaluierer zu stellen. Weiters muss die Truppe eine Zertifizierung als Reserve-Bataillon bestehen. Ab dem 1. Juli stehen dann die Klagenfurter Soldaten gemeinsam mit den deutschen Kameraden für ein Jahr als internationale Reserve-Einheit auf Abruf bereit.

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Die Militärfahrzeuge wurden am Bahnhof Letzlingen entladen.

Die Militärfahrzeuge wurden am Bahnhof Letzlingen entladen.

Die letzten Vorbereitungen wurden am Wochenende abgeschlossen.

Die letzten Vorbereitungen wurden am Wochenende abgeschlossen.

Österreichische und deutsche Soldaten bilden das Reserve-Bataillon.

Österreichische und deutsche Soldaten bilden das Reserve-Bataillon.

Das Bataillon ist am deutschen Truppenübungsplatz Altmark angetreten.

Das Bataillon ist am deutschen Truppenübungsplatz Altmark angetreten.

Brigadier Jürgen Wörgötter begrüßte die Soldaten des Reserve-Bataillons.

Brigadier Jürgen Wörgötter begrüßte die Soldaten des Reserve-Bataillons.

Brigadier Wörgötter mit den Kommandanten des Bataillons.

Brigadier Wörgötter mit den Kommandanten des Bataillons.

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