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Salzburg: Requiem für Gefallene und Opfer aller Kriege

Salzburg , 06. November 2009  - Zum Totengedenken an die Verstorbenen aller Kriege lud das Militärkommando Salzburg zusammen mit dem Kameradschaftsbund und den Traditionsvereinen in die Stiftskirche zu St. Peter ein. Das älteste Salzburger Gotteshaus war dabei bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Fahnenabordnungen der Kameradschaften und Traditionsvereine verliehen der Veranstaltung einen besonders festlichen Rahmen.

Respekt vor allen Gefallenen und Opfern

Zelebriert wurde das Requiem von Prälat Hans Paarhammer, unterstützt von Militärdekan Peter-Paul Kahr. In seiner Predigt nannte Prälat Paarhammer das Totengedenken eine Manifestation des gemeinsamen christlichen Glaubens an die Auferstehung und merkte an: "Möge im Gottesdienst der Respekt vor allen Gefallenen und Opfern der Kriege weiterleben." Bezogen auf den Feldherren Judas Makkabäus, der um 160 vor Christus in Gedenken an die Opfer des Schlachtfeldes Geld sammelte, meinte Paarhammer: "Es gibt einen Sinn, für die Opfer zu beten."

Kirchenmusikalische Leckerbissen

Hochwertig war die Darbietung der Militärmusik Salzburg unter Kapellmeister Oberstleutnant Ernst Herzog. Prälat Paarhammer dazu: "In dieser Stunde des religiösen Totengedenkens werden wir wieder einmal zu Zeugen jener mächtigen Kraft der Musik, die Trost und Hoffnung vermittelt."

"Ich hatte einen Kameraden"

Musikalischer Abschluss war das bekannte Lied "Ich hatte einen Kameraden". Der Text des Liedes stammt von Ludwig Uhland, die Melodie von Friedrich Silcher. Prälat Paarhammer bedankte sich bei der Militärmusik Salzburg für die musikalische Vorführung mit einem Zitat von Franz Schubert: "Musik ist der Pulsschlag der Seele und Gott ist der Ursprung aller Melodien."

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Militärdekan Peter-Paul Kahr, r., unterstützte Prälat Hans Paarhammer.

Militärdekan Peter-Paul Kahr, r., unterstützte Prälat Hans Paarhammer.

Zahlreiche Fahnenabordnungen waren bei dem Requiem anwesend.

Zahlreiche Fahnenabordnungen waren bei dem Requiem anwesend.

Die Stiftskirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Stiftskirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

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