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Pferdewallfahrt: Ein Weg für den Frieden

Hochfilzen, 17. Juni 2011  - Bereits zum neunten Mal fand am Freitag die internationale Pferdewallfahrt statt. Was im Jahr 2003 als kleine Veranstaltung begann, wurde immer mehr zu einem Anziehungspunkt für Pilger aus ganz Österreich. 60 Soldaten und 160 Zivilpersonen nahmen die Strapazen des Bußganges vom Truppenübungsplatz Hochfilzen zum "Pinzgauer Dom" der Wallfahrtskirche Maria Kirchental in St. Martin bei Lofer in diesem Jahr auf sich.

Tragtiere aus Österreich und Deutschland

Im Mittelpunkt der Wallfahrt standen natürlich auch die Tragtiere des Bundesheeres sowie jene der deutschen Bundeswehr. 15 Haflingerpferde kamen vom Tragtierzentrum des Truppenübungsplatzes Hochfilzen, fünf Mulis und vier Haflinger von den bayrischen Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall. Auch sechs berittene Dragoner nahmen an der Wallfahrt teil.

Weg für den Frieden

Am frühen Morgen begrüßte der Kommandant des Truppenübungsplatzes Hochfilzen, Oberst Franz Krug, die Pilger. Nach einem Gebet und einem gemeinsamen Lied gab Militärdekan Peter Paul Kahr das Startzeichen für die Wallfahrt. Auf einem engen, steinigen und teilweise sehr steilen Pfad stieg man vom Römersattel in die Vorderkaserklamm ab. Musikalisch begleitet wurde der Pilgerzug dabei durch zwei Weisenbläser. Nach einer kurzen Rast ging es im Talboden entlang der Saalach nach St. Martin, von dort aus war ein etwa halbstündiger Anstieg nach Maria Kirchental zu bewältigen.

Feldgottesdienst in den Loferer Steinbergen

Vor der Kirche mitten in den Loferer Steinbergen wurden die Wallfahrer von der Militärmusik Salzburg und 350 interessierten Besuchern begrüßt. Den Feldgottesdienst zelebrierte Bischofsvikar Werner Freistetter gemeinsam mit Militärdekan Peter Paul Kahr, den feierlichen Abschluss der Messfeier bildete die von der Militärmusik umrahmte Segnung der Pferde.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Bischofsvikar Werner Freistetter, l., segnet die Pferde.

Bischofsvikar Werner Freistetter, l., segnet die Pferde.

Die Pilger auf dem Weg zur Wallfahrtskirche.

Die Pilger auf dem Weg zur Wallfahrtskirche.

Hunderte Pilger und Besucher feiern die Feldmesse.

Hunderte Pilger und Besucher feiern die Feldmesse.

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