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Neue Militärseelsorgerin für Salzburger Soldaten

Salzburg, 17. Jänner 2013  - Mit einem Gottesdienst in der Soldatenkirche der Schwarzenberg-Kaserne wurde am Donnerstag Karin Kirchtag offiziell in das Amt als Militärpfarrerin eingeführt. Neben den geistlichen Kollegen der evangelischen Militärseelsorge nahmen zahlreiche Ehren- und Festgäste an der Amtseinführung teil. In ihrer Funktion als Militärpfarrerin trägt Kirchtag den Dienstgrad Militärkurrat. Die Amtseinführung nahm der höchste Würdenträger der militärischen Militärseelsorge, Militärsuperintendent Oskar Sakrausky, vor.

Bundesheer als neue Umgebung

Karin Kirchtag studierte von 2001 bis 2008 evangelische Theologie in Wien. Am Ende des Studiums entschied sich die Oberösterreicherin für Beruf und Berufung als Pfarrerin. "Die Ausbildung zum Pfarrer dauert drei Jahre. Die ersten zwei Jahre machte ich mein Vikariat, also die Ausbildung zur Pfarrerin, in Hallein. Für das dritte Jahr wurde mir dann eine alternative zur Gemeindepfarrerin angeboten - die Seelsorgerstelle in der Schwarzenberg-Kaserne", erzählt Kirchtag. So trat sie 2011 ihren Dienst im Bundesheer an und absolvierte das letzte Ausbildungsjahr in völlig neuer Umgebung.

Breites Aufgabenfeld in Militärseelsorge

"Ich hatte keinerlei Erfahrung mit dem Bundesheer, die ersten Eindrücke waren dann sehr spannend und ich wurde sehr herzlich aufgenommen", so Kirchtag über ihr Einrücken. Das Bundesheer bietet für die junge Pfarrerin ein sehr breites Aufgabenfeld in der Seelsorge. Dieses reicht von der Liturgie im Gottesdienst, den Worten der Geistlichkeit bei Festakten bis zur Diskussion mit den Rekruten im lebenskundlichen Unterricht. "Es ist sehr spannend, mit verschiedenen Persönlichkeiten aller Dienstgrade ins Gespräch zu kommen", beschreibt die Militärkuratin ihren Arbeitsalltag.

Militärische Ausbildung und Karenz

Voraussetzung für die Stelle als Militärseelsorgerin war die Aufnahmsprüfung für Einjährig Freiwillige, also für angehende Milizoffiziere - diese legte die Theologin positiv ab. Ihre militärische Grundausbildung erlebte Karin Kirchtag bei einer dreiwöchigen Ausbildung für Militärseelsorger in der Schweiz. Bei diesem interkonfessionellen Kurs wurden Militärseelsorger aus der Schweiz, Deutschland und Österreich auf ihre Aufgabe vorbereitet. Dazu gehörten Gebirgsmarsch, Schießen und Stabsarbeit. Aber auch viel Ethik, Diskussion über Kirche und Militär.

In nächster Zukunft steht dann aber eine ganz neue Anforderung für die Militärseelsorgerin ins Haus: Ab Frühling geht sie in Mutterschutz und freut sich auf ihr erstes Kind. "Nach der Karenz möchte ich dann wieder als Militärpfarrerin zurückkommen", so die Theologin.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Karin Kirchtag bei einer Angelobung.

Karin Kirchtag bei einer Angelobung.

Einzug zum Gottesdienst von Kirchtag und Militärsuperintend Sakrausky.

Einzug zum Gottesdienst von Kirchtag und Militärsuperintend Sakrausky.

Brigadier Hufler begrüßt die neue Militärkuratin.

Brigadier Hufler begrüßt die neue Militärkuratin.

Die Ehren- und Festgäste bei der Einführung.

Die Ehren- und Festgäste bei der Einführung.

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